Blue Mountains Nationalpark

Heute bin ich relativ zeitig aufgestanden um in den Blue Mountains Nationalpark zu fahren. Mit dem Zug ist er circa zwei Stunden von Sydney entfernt. Was soll ich sagen beeindruckend, überwältigend, atemberaubend!!! „Natur pur“ würden Miriam Weichselbraun und Hannes Reichelt wohl dazu sagen. Gegangen bin ich von Katoomba nach Leura. Über Stock und Stein, im Wald, in teilweise sehr touristischen Gebieten, aber auch in sehr gemütlichen ruhigen Bereichen. Vorbei an großartigen Lookouts, mit phänomenaler Aussicht, Wasserfällen und besonderen Gesteinsformationen. Und nicht zu vergessen die vermutlich steilste, längste und anstrengenste Treppe der Welt. ?

Herausgekommen bin ich in Leura. Ein wirklich entzückendes kleines Städtchen. Hat mich sehr an ein kleines britisches Dörfchen erinnert. Einfach nur traumhaft, mit den vielen kleinen, farbenfrohen Häuschen und den gepflegten Gärtchen mit Bäumen die gerade alle anfangen zu blühen. Hab mich sofort in dieses Städtchen verliebt. Aber es war auch seeehr kalt. Hatte ein kurzes und ein langärmliges T-SHIRT und zwei Jacken angehabt. Das hat es meiner Meinung auch gebraucht. Manche sind nur mit kurzer Hose und Shirt unterwegs gewesen, schon der Anblick hat mich zittern lassen.

Zurück in Sydney habe ich mich über eine Dusche gefreut. Mittlerweile ist schon die Nacht über Sydney eingebrochen und ich dachte mir es wäre doch noch schön, bevor ich die Stadt morgen verlasse, die Skyline nachts zu sehen. Also brach ich noch einmal auf um mir das tolle Bild zu geben und es war definitiv eine gute Entscheidung. 🙂

Erste Eindrücke

Gestern bin ich in Sydney gelandet. Dort angelangt musste ich natürlich sofort das Opernhaus sehen. Also habe ich meinen Rucksack im Hostel abgegeben und bin los marschiert. Natürlich kamen mir, als ich diese Schönheit sah, die Tränen. Das habe ich eh schon geahnt. ?

Sofort war mir auch klar ich muss da rein. Also habe ich beschlossen mich bezüglich Tickets zu informieren. Die wirklich entzückende Dame, hintern dem Schalter, hat mich sehr gut beraten und schon hatte ich ein Ticket für die Nachmittags-show von ‚The Westside Story‘ gekauft. Wer kennt sie nicht die tragische Liebesgeschichte von Maria und Toni?! ? Mein Platz war großartig. Um umgerechnet 30€ habe ich alles gesehen und gehört, als würde ich in der ersten Reihe sitzen.

Anschließend bin ich noch ein wenig im Botanischen Garten und im Hyde Park spaziert, vorbei an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten wie der St. Mary’s Cathedral und dem Archibald Fountaine.

Müde und glücklich bin ich zurück ins Hostel um mich dort einmal einzurichten. Meine 4 Zimmerkolleginnen sind sehr nett und fast alle aus Deutschland. Eine ist schon seit drei Monaten in diesem Hostel, das hat mich ehrlich gesagt etwas gewundert. War immer der Meinung Hostels sind etwas für einen kurzen Aufenthalt. Aber man lernt nie aus. 🙂

Nachdem ich hervorragend geschlafen habe, brach ich auf Richtung Bondi Beach. ?

Von dort gibt es einen Weg entlang des Meeres bis zum Coogee Beach. Immer wieder kommt man an sehenswerten Buchten und Stränden vorbei. Man kann sich kaum entscheiden welcher Strand schöner ist.

Ich war begeistert. Wie zu erwarten haben das natürlich auch viele andere gemacht, also war es manchmal auf den engen Wegen sehr voll. Trotzdem gab es hier unzählig viele Menschen die hier ihre Laufstrecke absolvierten. Haha…also da gibt es sicherlich angenehmeres.

Um ein wenig Ruhe zu haben und weil noch Zeit war habe ich mich dafür entschieden Richtung Süden Sydneys zu fahren. Also ging es nach Kamay Botany Bay Nationalpark. Die Fahrt dauerte circa 1 1/2 Stunden, aber es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Ein kleiner, geschichtlich interessanter Ort. Dort soll Captain Cook zum ersten Mal auf australisches Land gestoßen sein.

Was soll ich sagen es ist einfach wunderschön hier. Mein zweiter Tag geht langsam zu Ende und bis jetzt habe ich noch keine gefährlichen Tiere entdeckt nur Vögel und diesen kleinen ‚Mann‘.

Bis bald…

On my way

Los geht es. Bin gerade Richtung Flughafen unterwegs und seit zwei Stunden denke ich mir. Ich mach es. Ich mach es wirklich. Einfach so. Es ist weder kompliziert noch schwer. Ich erfülle mir einen riesen Traum. Alles hat bis jetzt wunderbar geklappt. Das packen, dass mich so gestresst hat. Die letzten Vorbereitungen im Büro. Die Verabschiedungen.

In wenigen Stunden bin ich auf der anderen Seite der Welt. An einen Traumort. Was ich dabei fühle, wenn ich daran denke? Vorfreude und Dankbarkeit. Da ist keine Angst oder Nervosität. Ich fühle mich wie der kleine Tag der endlich Tag sein darf und sich voller Freude, Neugierde und Entdeckungslust ins ungewisse fallen lässt. Falls sich jemand fragt von welchen kleinen Tag ich spreche, hier der Songtext vom Musical: https://www.songtexte.com/songtext/rolf-zuckowski/das-dunkel-und-ich-43fc631f.html

Ein Teil Kindheitserinnerung. Dieses Musical wird mich wohl mein ganzes Leben begleiten. 🙂