Washington DC, Charles Town, Allegheny National Forest und Jamestown

Washington DC unser nächster Aufenthalt nach New York City, war ungefähr 5 Stunden mit dem Auto entfernt. Wir sind hauptsächlich auf den Interstates gefahren und hin und wieder auf reine Landstraßen abgebogen. Das Wetter war schön warm und sonnig. Philadelphia haben wir bei unserer Reise ausgelassen, aber wir sind direkt daran vorbeigekommen und hatten einen perfekten Blick auf die Skyline.

An Phili vorbei ging es also weiter über etliche Brücken, unter anderem auch über die William Preston Lane Memorial Bay Bridge. Die Brücke hat eine Länge von 7km und ist somit weltweit die längste durchgehende Überwasser-Stahlbrücke. Ich durfte auch noch darüber fahren. Es war richtig genial. Nach diesem coolen Erlebnis waren es auch nur noch wenige Kilometer bis nach Washington DC.

Unser Hotel, welches wir zur Abendzeit erreichten, war sehr Zentral gelegen und wir sind direkt am Capitol vorbeigekommen. Der erste Eindruck in DC – es ist anders, ganz anders als NY. Irgendwie verwirrend. 😅 Weite, saubere Straßen mit wunderschönen Radwegen, keine Hochhäuser, sehr ruhig. Im ersten Moment war es für mich ein kleiner Kulturschock. 🙈😅 Nach drei Tagen Lärm war es schon fast beängstigend diese Ruhe.

Es war schon ein langer Tag und wir waren hungrig, also gingen wir gleich um die Ecke von unserem Hotel etwas Essen. Es war okay. Nichts das berühmt wird. Danach wollten wir noch eine kleine Runde machen. Die leider etwas kürzer war als geplant, da die meisten Sachen abgesperrt waren. Wir sind also nur zum Washington Monument. Dort war gerade ein riesen Tumult. Irgendjemand hat den Turm mit Farbe besprüht und eine Message dort hinterlassen – also ein Vandalenakt. Die Polizei nahm gerade vor ein paar Medien Stellung dazu. Wir sind also gleich in unser Hotel zurück. Es ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber unser Zimmer war riesengroß. Wir hatten zwei Bäder, zwei Betten, zwei Fernseher. Es war also wieder das komplette Gegenteil zu unserem Hotel in New York.

Gleich morgens ging es für uns in ein Frühstückslokal in Georgetown – Farmers Fisher Bakers. Das Wetter war wunderschön. Keine einzige Wolke. Da die Straßen in Washington DC sehr breit sind und super ausgebaut für Radfahrer, haben wir uns mit der Lyft-App den gesamten Tag über, immer wieder ein Fahrrad von den Dockingstellen genommen und am Ziel abgegeben. Das hat perfekt funktioniert und war eine richtig geniale Fortbewegungsmöglichkeit in der Stadt. Vor allem weil unser Programm sehr voll war für diesen einen Tag in Washington DC.

Das Frühstückslokal war am Ufer in Georgetown, danach sind wir ein bisschen durch diesen Stadtteil geschlendert. Woooow!! 🤩😍

Nach diesem kurzen Spaziergang ging es mit dem Rad weiter auf die andere Fluss-Seite. Nächstes Ziel – Arlington. Vorbei am US Marine Corps Memorial, weiter zum Nationalfriedhof Arlington. Man kennt diesen Friedhof von Filmen. Es ist der nationale Militär-Friedhof. sein Erkennungsmerkmal – weiße Grabsteine.

Wir sind an tausenden weißen Grabsteinen vorbei gekommen es war einerseits faszinierend und andererseits auch bedrückend.

Ein weiterer interessanter Stop in Arlington ist das Arlington-Haus. Es wurde von George Washington Parke Custis erbaut. Er war zu dieser Zeit einer der berühmtesten und beliebtesten Menschen von Virgina. Schon von Anfang an war das Arlington-Haus, ein Haus für Sklaven, die dort lebten und arbeiteten. Wir hatten die Möglichkeit uns die Schlafgemächer der damaligen Sklaven anzuschauen. Es war wirklich höchst interessant.

Danach ging es weiter zum The Tomb of the unkown Solider – eines der wichtigsten Denkmäler von Arlington/Washington. Da es leider immer so sein wird bei einem Krieg, können nicht immer alle gefallenen Soldaten identifiziert werden, daher hat man mit the Tomb of the unkown Solider ein Denkmal gebaut. Seit 1937 wird das Memorial von Wachen/Guards bewacht und zwar 24 Stunden lang, jeden Tag. Soldaten die hier Guards werden wollen, müssen eine ziemlich strenge Ausbildung durchlaufen und sich an einen sehr strikten Plan halten. Zwischen Oktober und März wird der Guard jede Stunde in einer besonderen Zeromonie abgelöst. Von April bis September sogar halbstündlich. Wir konnten so einen Change of the Guard sehen. Die Geschichte und alles im Hintergrund ist so großartig und spannend.

Wir schlenderten danach wieder zurück zum Eingang und nahmen uns ein Lyft zum Lincoln Memorial. Die Bauten sind ein wahnsinn. Zwar keine Hochhäuser, aber dafür massive ewig lang erscheinende Blöcke. Auch so beim Lincoln Memorial und wie man es kennt sitzt mittendrin ein riiiiesen großer steiniger Lincoln und wacht über die Stadt.

Und das ist sein Ausblick 😍. Es war ziemlich heiß in Washington DC, ein bisschen über 30 Grad. Doch wir wollten noch so viel sehen. Daher schwangen wir uns wieder auf ein Bike und sind entlang der National Mall bis fast zum Captiol gefahren.

Doch bevor wir ganz dorthin fuhren, gingen wir uns noch ein bisschen im Naturhistorischen Museum abkühlen. In Amerika ist alles klimatisiert und da die Musen hier kostenlos sind, bot es sich einfach an.

Nach eineinhalb Stunden nahmen wir wieder ein Bike und fuhren den restlichen Weg zum Captiol. Es war schon gegen fünf am Abend und das war fast unser letzter Stop. Wir wollten nur noch einmal zum Weißen Haus, da wir dieses bisher nur von hinten gesehen haben…haha.. ehrlich gesagt fast umsonst man kam nicht wirklich nahe dran und sah daher auch nicht besonders viel. Anschließend ging es dann zum Hotel, um unsere Sachen und das Auto zu holen.

Wir haben uns dafür entschieden in einem Ort ungefähr eine Stunde von Washington DC zu schlafen, damit wir dann schon auf dem Weg nach Norden sind. In Charles Town, West Virginia, fanden wir über Booking ein Motel, dass wir als in Ordnung empfanden. Zudem war es nur gute eineinhalb Stunden von Washington DC entfernt. Wir checkten ein und machten uns auf den Weg zur beinahe einzigen Möglichkeit noch etwas zum Essen zu bekommen. Wir staunten nicht schlecht, da haben wir nämlich realisiert, dass wir in einer Casinostadt gelandet sind. 😅 Die Essensmöglichkeit war ein mega Casino. Überall blinkende Lichter und komisches gedudle aus den Automaten und für eine Mittwochabend war dort ziemlich viel los. Viele Leute die sinnlos auf dem einarmigen Banditen herumdrückten, ein paar Black Jack und Roulette-Spieler. Ich musste mich so zusammenreißen, dass ich nicht laut lachen begann. 😅😅 Definitiv gar nicht meine Welt, aber auch interessant zu sehen. 😉

Nach dieser Nacht ging es ziemlich weit in den Norden, bis fast an den Erie Lake, in ein kleines Örtchen namens Jamestown. Es war eine relativ lange Fahrt und das Wetter war nicht so gut, also genau richtig für einen Fahrtag. Wir kamen an viel schöner Natur vorbei. Amerika hat echt sehr viele wunderschöne kleine Plätze, viele Seen und viel Wald und Grünflächen. Es erinnerte uns stark an Burgenland/Steiermark. Wir staunten nicht schlecht. Damit wir nach Jamestown kamen, sind wir auch durch den Allegheny National Forest gefahren. Eigentlich wollten wir hier kurz wandern, aber das Wetter spielte nicht wirklich mit und es war auch schon relativ spät. Wir haben uns einen Trail und einen Damm dort angeschaut.

Mit diesem nächsten Ziel waren wir schon ziemlich nahe an den Niagarafällen. Das war unser nächstes Highlight, dass wir ansteuerten. Daher hieß es gut essen und schlafen, um frisch gestärkt zu sein und damit wir extra frisch sind, haben wir in Jamestown auch gleich Wäsche gewaschen. 😅😉 Florians erstes Mal in einem Waschsalon! 🤗

New York City – Manhattan

Gestern haben wir mit dem Auto Manhattan Richtung Washington DC verlassen. Zweieinhalb Tage crazieness. An jeder Ecke ein anderes Ultimatum. Die Stadt die niemals schläft, das ist definitiv wahr (auch wenn das New Yorker nicht mehr so sehen 😅).

Am Samstag nach unserer Ankunft und dem Check-in, in unserem sehr kleinen, aber auf jeden Fall sehr guten Hotel, ging es los…das Großstadt-Leben spüren, erkunden, erleben und fühlen. Da das Hotel nicht allzu weit weg war vom Central Park gingen wir gleich drauf los, in diese riesige Parkanlage. Schon dort merkte man es wird laut, bunt und chaotisch. Vorbei an der Bow Bridge, wo man etliche Leute mit Booten herum fahren sah, quer durch den Park bis zu den Umbire Rocks (kennt man von Filmen) und weiter Richtung Midtown.

Es war schon beim Dunkel werden und wir hatten eigentlich keinen wirklichen Plan was wir noch anschauen wollten, aber da auf einmal das Top of the Rock Observatory Deck vor uns stand (Rockerfeller Center) und es keine Schlange gab, entschieden wir uns kurzerhand dafür dort rauf zu fahren um uns New York von oben anzusehen. Was für ein Ausblick und vor allem was für ein Lichtermeer!!! 😍

Es war einfach traumhaft schön. Nach einigen Fotos und Atmosphäre genießen, ging es weiter. Wir wollten noch zum Time Square, also schlenderten wir dorthin, nichts ahnend wie verrückt es dort werden wird. 😅 Es war heftig – Menschenmassen, Lichtermassen, Reklamenmassen – von allem irgendwie zu viel. Zwischen singenden, demonstrierenden Leuten, blitzen überall Werbebildschirme auf und auf den Straßen ein Hupkonzert sonders Gleichen. Wir waren ziemlich müde, war auch schon ein langer Tag und es war wirklich sehr überfordernd. Man wusste nicht wohin man als erstes schauen bzw. worauf man achten sollte. Reizüberflutung.

Wir haben uns einmal durch den Time Square gekämpft und dann beschlossen wieder zum Hotel zu gehen, wir brauchten eine Pause und vor allem Schlaf.

Der zweite Tag bzw. der erste volle Tag, führte uns schon relativ früh morgens zum Vessel und zur High Line. Ein bisschen hat uns nämlich der Jetlag erwischt und wir waren schon um halb vier munter, aber warum beschweren, wir nutzen diese Zeit einfach. Die High Line war ein Traum. Wirklich wunderschön. Ein bepflanzter Weg der einfach über den Trubel hinweg geht. Es war früh am Morgen, kaum Leute unterwegs, hin und wieder ein Jogger (von denen gibt es richtig viele in New York). Ich hätte ewig dort bleiben können.

Die High Line ist definitiv ein Highlight und ein must do!! Ich denke, dass wir auch die perfekte Zeit dafür erwischt haben. Wir sind dann beim Chelsea Market raus gekommen. Das ist einfach eine klassische Markthalle mit Geschäften und vielen kleinen Lokalen. Dort holten wir uns erstmal ein Frühstück. Kaffee/Tee und Bagles. 🤤 Sesam-Bagel mit Peanut-Butter und Jam. Ich träume jetzt noch davon. Es war sooo gut!!

Nach dieser großartigen Stärkung ging es weiter zum Flatiron Building, das wird gerade saniert, also hat man es nicht sonderlich gut gesehen, aber es ist einfach Irrsinn so ein schmales Gebäude hin zu bauen. Sinn macht es nicht wirklich 😅. Das Empire State Building und der Byrant Park waren als nächstes dran. Daher durften natürlich die Grand Central Station, das Chrysler Building und die St. Patricks Cathedral nicht fehlen. Wir sind alles zu Fuß gegangen, da kommt schon einiges zusammen.

Es war später Vormittag als wir unser nächstes Highlight ansteuerten. Noch war es relativ angenehm von den Temperaturen, aber es waren 30 Grad angesagt, also ging es weiter zur Roosevelt Island Tramway. Eine Seilbahn die dich auf die kleine „Insel“ namens Roosevelt Island bringt. Direkt vorbei an der Queensborro Bridge.

Die Tramway gewann schnell an Höhe. Auf der anderen Seite gingen wir dann einen kleinen Teil der Insel ab und kamen am Smallpox Memorial Hospitale vorbei – heute nur noch eine Ruine, im 19. Jahrhundert ein Krankenhaus für Menschen die an Pocken erkrankt sind.

Nach diesem kurzen Erkundungstripp ging es wieder nach Manhattan und da war es auf einmal sehr heiß und uns ging ein bisschen die Luft aus. Hatten schon einige Kilometer zusammen, also beschlossen wir nun wieder Richtung Central Park zu gehen, vorbei am Met und am Guggenheim Museum zum Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir. Ein riesen großer angelegter See mitten im Park. Dort sind wir noch einmal herum gegangen und danach eine kurze Rast im Park und Hotel.

Diese kurze Pause war notwendig und dann waren wir auch bereit um noch im Old John’s Diner etwas Essen zu gehen. Es gab natürlich Burger – was sonst. 😉 Gestärkt und müde ging es zurück ins Hotel, schlafen, denn der nächste Tag war schon wieder voll mit tollen Ideen!

Für den Montag haben wir uns den unteren Teil von Manhattan vorgenommen – Financial District. Die U-Bahn ums Eck von unserem Hotel fuhr direkt dorthin, das war perfekt! Wir holten uns etwas zum Frühstücken, welches wir im Battery Park gleich neben dem Meer aßen. Voller Elan sind wir dann Richtung Wall Street gegangen, vorbei am Charging Bull, an der Trinity Church bis hin zum 9/11 Memorial und den World Trade Centern. Es ist schwer zu beschreiben, aber dieser Ort ist wirklich sehr faszinierend. Wenn man denkt, dass diese beiden riesen Türme eingestürzt sind. Überall Schutt und Staub und nun dieses riesen Denkmal. Verrückt!

Vor uns ragte das höchste Gebäude in New York. Bis zum Ende der Spitze hat das Gebäude eine Höhe von 541 m. Da kaum was los war, war klar, dass wir hier rauf mussten und das war definitiv eine gute Idee! Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Vor uns erstreckte sich Manhattan in seiner vollen Pracht. Jeden Cent wert!!

Am Boden wieder angekommen ging es wieder zurück Richtung Battery Park und dann zur Staten Island Ferry. Eine der wenigen Attraktionen die man kostenlos in New York machen kann. Die Fähre geht von New York nach Staten Island und man kommt ziemlich nah an der Freiheitsstatue vorbei. Ein weiteres Highlight auf dieser Fähre ist wohl der Blick auf die Skyline von New York.

In Staten Island wollten wir uns dann das Prepaid Handy kaufen, weil wir dort direkt bei einer Mall ankamen. Aber was wir vorfanden war ein Labyrinth aus nichts. Die meisten Geschäfte geschlossen, ein seltsamer Ort, welcher etwas die Stimmung drückte. Es ging zurück nach Manhattan und dann direkt auf die Suche nach einem Shop wo wir das Prepaid Handy kaufen konnten. Gar nicht so einfach. Das Prepaid Handy war deshalb notwendig, weil die SIM-Karten nicht mit unserem chinesischen Handy kompatibel sind, sondern hauptsächlich für I-Phones ausgelegt sind. Zuerst dachten wir, wir werden es mit Offline Karten probieren, aber es war uns zu unsicher, dass es wirklich klappte. Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir dann endlich etwas gefunden. Die Stimmung war naja..wir waren müde und genervt und vor allem der Tag war noch nicht vorbei. Wir hatten schon einige Kilometer in unseren Beinen, aber ein großes Highlight fehlte noch – Brooklyn Bridge!! Von dem Elektronikgeschäft ging direkt eine Station weg in Richtung Brooklyn. Zuerst haben wir uns verfahren und sind irgendwo ziemlich tief in Brooklyn gelandet, also mussten wir wieder zurück. Gott sei Dank hatte wir nun ein Handy mit Internetempfang. 😅🙈 Also haben wir es schlussendlich wirklich dorthin geschafft.

Wir sind in der Nähe der Manhattan Bridge ausgestiegen um dort zum Punkt Water Street, Ecke Washington Street zu gelangen. Dort sieht man direkt unter der Manhattan Bridge das Empire State Building in der Ferne. Dieser Blick ist aus Filmen bekannt.

Nach diesem kleinen Fotoshooting ging es dann weiter Richtung Brooklyn Bridge – wir schlenderten entlang der Promenade und blieben bei einer Bank stehen, um die Atmosphäre zu genießen. Es ging gerade hinter der Skyline von Manhattan die Sonne unter und nach einem kurzen Regenguss waren die Temperaturen endlich wieder halbwegs erträglich.

Hier eine weitere Perspektive auf die Skyline von Manhattan. Die Möglichkeiten sind schier unendlich. 😉 Kurze Zeit später ging es dann zu Fuß zurück nach Manhattan. Ich dachte nicht, dass es so cool sein kann über eine Brücke zu gehen. Man geht in der Mitte der Brücke und seitlich unter einem fahren die Autos (bzw. stehen die Autos – im Stop and Go Verkehr).

Nach diesem doch sehr intensiven Tag hatten wir Hunger und wir beschlossen noch nach Little Italy zu fahren, um dort zu essen. Dort angekommen staunten wir nicht schlecht, überall Musik und Lichter, extrem viele Menschen – ein Straßenfest durch den ganzen Teil und zwar das San Gennaro Festival. Ein 10 tägiges Fest um einen neapolitanischen Schutzpatron zu befeieren. Es war genial. Dort gab es dann italienischen Wein und Pasta (endlich Mal keinen Burger 😅).

Und als Nachspeise ein Cannolo (sizilianische Teigrolle mit Creme).

Nach diesem intensiven Tag freute ich mich schon aufs Bett. Also ging es zurück um die letzte Nacht im Hotel in New York zu schlafen.

Am nächsten Tag waren wir wieder ziemlich früh wach und da wir das Mietauto erst um 9 abholen konnten, sind wir noch einmal eine Runde im Central Park laufen gegangen. Einmal um das schon bekannte Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir. Herrlich es ging hinter den Häusern die Sonne auf und sie spiegelten sich im Wasser.

Einfach nur schön!! Zurück im Hotel hieß es duschen, zusammenpacken und alles fertig für die Abreise machen. Auschecken und Gepäck hinterlegen und dann ein Citi Bike zum Mietauto und so haben wir dann kurz nach 10 Uhr New York Richtung Washington DC verlassen (auch wenn es etwas gedauert hat, bis wir die richtige Ausfahrt erwischt haben 😅😉). Der Roadtrip hat somit offiziell begonnen.

Es waren drei sehr intensive Tage in Manhattan. Nicht nur von unserem Programm her, sondern auch von der Stadt selbst. Es ist eine interessante, spannende Stadt, aber auch laut, dreckig und anstrengend. Es war Zeit für neue Eindrücke.

Figerhorn 2022

Lange hat es gedauert, aber finally hab ich das Figerhorn erklommen und wie schön es war. 😀 Meine Begleitung war diesmal die liebe Schirin, die gerade ein paar Tage auf Heimatbesuch aus Israel da ist. Konnte mir keine bessere Begleitung vorstellen. Wir haben uns einen super Tag ausgesucht, perfekte Temperaturen und im Prinzip wolkenfrei. Nur der Glockner war, als wir dann am Gipfel waren etwas schüchtern und hat sich seinen Wolken-Badenmantel drüber gezogen. Schade, aber es schmälert nicht die Freude, dass ich es nach so langer Zeit wirklich dorthin geschafft habe. Die Gegend ist einfach so bezaubernd und harmonisch! Es macht Lust auf mehr!

Wie in jedem Wanderführer beschrieben sind wir mit dem Auto bis zum Lucknerhaus gefahren und von dort dann die 830 Höhenmeter auf das Figerhorn. Am Weg gab es so viele schöne Dinge, frische Heidelbeeren, Edelweiß, Murmeltiere und Himbeeren….Natur pur. Die Beschreibungen der Tour bringen es wirklich auf den Punkt. Eine einfache Tour für Jung und Alt mit ein paar steileren Passagen, aber nie schwer oder gefährlich. Dass die Tour für (fast) Jedermann ist, konnte man am Gipfelbuch erkennen – das war vom August 2022 und es war alles voll, wir haben nur noch irgendwo einen kleinen leeren Platz gefunden. So etwas habe ich glaube ich noch nie in Osttirol erlebt. Aber es ist definitiv verständlich.

Nach ein paar Fotos am Gipfel ging es auch schon wieder bergab für uns – die Gespräche mit Schirin sind einfach immer großartig. Immer wieder schön sich zu sehen und das schönste ist, dass es gleich wieder so ist wie früher, als hätte man sich eh immer gesehen, auch wenn schon ein ganzes Jahr dazwischen liegt. Unten wieder angekommen gab es noch ein Getränk beim Lucknerhaus, bevor wir den Heimweg angetreten sind.

Ein wirklich erwähnenswerter Vormittag. Hoffentlich bald wieder!!!

Jetzt sind es nur noch zwei Wochen und dann sind wir schon in AMERIKA!! Back in the USA, travelling time! Noch ein paar Dinge erledigen und dann LOS! Kann es kaum erwarten, freu mich schon hier von unserer Reise zu berichten – auf meinen kleinen Reiseblog. 😀