A week of rest

Die erste Urlaubswoche seit einer langen Zeit ist beinahe vorbei und hat soo gut getan. Zuerst begann der Urlaub mit sehr vielen musikalischen Verpflichtungen, jeden Tag Tracht wechsel war angesagt, mich wundert es immer noch, dass ich da nicht etwas verwechselt habe. 🙂 Ab Montag-Nachmittag war dann einmal Erholung angesagt. RELAXEN, etwas Shopping am Dienstag und Vorbereitungen für den Mittwoch treffen – denn da haben wir unsere erste Bergtour für dieses Jahr gestartet.

Am Mittwoch ging es gleich in der Früh mit dem Auto nach Seichenbrunn, wo wir die Tour gestarten haben. Zuerst den Weg zur Lienzer Hütte folgend sind wir dann auf den Ferdinand-Koza-Weg weiter über Fels und Stein bis über die Kreuzseescharte. Von dort aus haben wir unser heutiges Ziel schon vor uns gehabt, doch zuvor musste defintiv noch ein 3000er erklommen werden. Es war in diesem Fall der Hohe Perschitzkopf (3.125 m).

Ein gar nicht so einfacher Berg, relativ steil und mit sehr viel Geröll. Doch der Ausblick über die Nachbar-3000er und den Wangenitzsee hat uns die Anstrengungen wieder vergessen lassen. Nach einer kurzen Pause ging es dann wirklich hinab zu unserem Übernachtungsziel – die Wangenitzseehütte.

Dort angekommen schmeckte der Radler so gut wie noch selten zuvor. Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben und uns frisch gemacht haben, gab es schon Abendessen. Müde und mit dem Plan gleich am nächsten Morgen den Petzeck zu besteigen, gingen wir recht früh schlafen. Auch wenn ich kaum ein Auge zu gemacht habe.

Nach dem Frühstück brachen wir auf, die Sonne scheinte, es war nur etwas windig, doch es scheinte kein wirkliches Problem für unser Ziel zu sein. Circa 20 Minuten lang ging unser Versuch gut, dann drehte der Wind plötzlich, Orkanböen fegten über uns und innerhalb von Sekunden wurde das schlechte Wetter, welches für Nachmittag angekündigt war, herangezogen. Unsere devise, so schnell wie möglich zur Hütte um dann den Heimweg anzutreten.

Nach einem Kaffee und einen Tee starteten wir dann Richtung Seichenbrunn – am Beginn war das Wetter noch wie zuvor, man musste wirklich aufpassen, dass es einen nicht wegfegt. Doch sobald wir die Scharte hinter uns gelassen haben, zogen die Wolken wieder auf und die Sonne kam heraus, von der Weltuntergangsstimmung war ganz plötzlich gar nicht mehr zu erkennen. Wir ärgerten uns ein bisschen, da wir nun doch noch auf den Petzeck gehen hätten können, aber er läuft uns nicht davon.

Der Donnerstag war dann noch sehr gemütlich, Wäsche waschen, Film schauen, zu Maria schauen und quatschen. Herrlich. Am Freitag morgens habe ich mich dann mit Lisa getroffen, war wirklich super angenehm sich wieder einmal längers zu unterhalten und zu sehen, ist schon sehr lange her gewesen. Danach starteten wir den Versuch unsere ersten selbstgemachten Ravioli zu machen, sie gelangen uns solala…Geschmacklich sehr gut, nur leider haben sie nicht wirklich perfekt ausgesehen…das nächste Mal dann auf jeden Fall!

So entspannt habe ich mich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gefühlt. Ich würde defintiv noch eine Woche vertragen, aber am Montag geht es wieder ins Büro – aber nur vier Wochen, denn dann geht es für uns auf unsere AMERIKA-REISE!!!

First time in Venice! :D

Zum ersten Mal nach Venedig. Oh war ich aufgeregt und gespannt. Ist es wirklich so magisch wie man hört? Und zu gleich wie ist es mit den Menschenmassen? Florian und ich haben uns ein ziemlich straffes Programm herausgesucht (es war einfach zu schwer eine Entscheidung zu treffen XD). Also ging es an einem sehr heißen Freitag-Nachmittag von Lienz nach Venedig. Am Parkplatz (die günstigste Möglichkeit ist noch am Festland und mit dem Bus dann in die Stadt) angekommen ging es eigentlich gleich los, Bus, zu Fuß in unser B&B, Koffer ablegen und raus in die Stadt.

Wir schlenderten einfach in die Stadt, über etliche Brücken, durch enge Gassen, viele Menschen etc. und es dauerte nicht lange, dann waren wir schon direkt auf dem Markusplatz. Florian und ich standen vor dem über 100 Meter hohen Companile und nutzten die Gunst der Stunde, dass gerade nicht viel los war und kauften uns ein Ticket. DIESER AUSBLICK – ich liebe es generell Städte und Regionen von oben zu sehen, aber es war phänomenal. Die Sonne ging gerade unter. Herrlich!! Jeder Zeit wieder. Unser nächster berühmter Stopp – Rialto Brücke – ehrlich gesagt den Hype verstehe ich nicht ganz. Es waren gefühlt Millionen von Menschen dort (aber nur auf einer Seite..haha), „die Schönere“. Florian und ich mussten hier schnell weg, für mich war es irgendwie nichts. Zudem war unser nächstes Highlight gleich in der Nähe. Circa 5 Gehminuten von der Rialto Brücke befindet sich eine kleine Bar namens „Al Merca“.

Im Prinzip ist es einfach nur ein kleiner Raum mit einer Theke drin, hinter der ausgeschenkt wird und Panini verkauft werden. Die „Gäste“ stehen direkt auf der Straße. Es war Urlaubsfeeling pur. Hätte die ganze Nacht hier bleiben können. Es gab für uns Prosecco und Aperol bzw. Gin Tonic. Der Hunger trieb uns dann weiter. Zuerst wollten wir in ein Restaurant mit dem Namen „La Zucca“, aber leider war da schon alles voll, also gingen wir zu Marias Restaurant-Tipp: „La Patatina di San Giacomo“. Frische Gnocchi, hervorrangende Nudel und als Nachspeise ein Tiramisu. Danke für den großartigen Tipp! 😀 Mittlerweile war es relativ spät und wir waren von der Hitze und einem doch sehr langen Tag sehr müde. Zudem rufte uns eine erfrischende Dusche, also ab ins B&B.

Nach einem halbwegs erholsamen Schlaf ging es gleich in der Früh zur Brücke ohne Geländer (Ponte di Chiodo).

Noch waren die Temperaturen in den engen Gassen erträglich, aber es war klar, der Tag wird wiederrum heiß!! Gleich in der Nähe von dieser Brücke, direkt am Meer gab es dann ein klassisches italienisches Frühstück – Cafè con Croissant (okay für mich eine Cioccolata..:D). Next Stopp – Calle Varisco.

Die engste Gasse in Venedig. Auch wenn man glaubt, man ist schon längst in der engsten Gasse und es geht nicht noch enger, man wird hier vom Gegenteil überzeugt. Also klaustrophibsch sollte man definitiv nicht sein. In der Nähe von der Bar „Al Merca“ haben wir den Tag zuvor einen Markt gesehen, leider war dieser schon abgebaut, aber wir wollten ihn unbedingt sehen, daher ging es zurück in die Innenstadt, vorbei am Markusplatz und der Rialto Brücke. Frisches Obst und Gemüse, Gewürze und den frischsten Fisch bzw. die frischten Meeresfrüchte die man sich vorstellen kann. ITALIEN-FEELING!! Leider war die Zeit am Markt sehr begrenzt, weil wir hatten für den restlichen Tag eine Bootstour nach Murano, Burano und Torcello gebucht. Also ging es los zum Treffpunkt, war gar nicht so einfach diesen zu finden, aber wir haben es pünktlichst geschafft.

First Stop Murano: Murano ist durch das spezielle Murano-Glas und die vielen Glasbläserein bekannt. Mir kam vor hier konnte man eigentlich nur Dinge kaufen die aus Glas hergestellt wurden. Es gab kein anderes Geschäft – zumindest kam es mir so vor. Natürlich sind diese Dinge wunderschön und sehr edel, auf jeden Fall, aber mir fehlte ein wenig das Spezielle, der WOW-Effekt für den restlichen Ort. Zudem war die Zeit relativ begrenzt. Ich bin mir sicher, dass man mit mehr Zeit diesen WOW-Effekt entdeckt hätte. Zurück am Boot ging es zum nächsten Halt – Burano: ein Fischerdorf, welches vor allem durch die vielen bunten Häuser auffällt. Ein Haus knalliger als das nächste. Das Boot hielt hier für eineinhalb Stunden. Die Hitze machte uns ein wenig zu schaffen, aber ansonsten habe ich mich sofort in das bunte Städtchen verliebt – okay ein Minuspunkt waren noch die zu vielen Touris (aber wir gehörten ja auch dazu..haha). Der letzte Halt war dann Torcello. Man findet hier eigentlich nicht viel, ein paar Restaurants, Bars und eine Kirche mit einem Turm. Dafür haben wir uns ein Ticket gekauft und sind rauf gegangen. Ein weiterer Ausblick zum Träumen. Dieser Stopp gefiehl mir fast am besten. Es hatte einfach Stil und das gewisse Etwas. Man kann es nicht genau beschreiben, man muss es gesehen haben. 🙂 Danach ging es wieder nach Venedig zurück ins B&B ein wenig rasten und frisch machen. Nach diesem langen, heißen Tag waren wir hungrig! Unser heutiges Restaurant trug den Namen „Ristorante Pizzeria Due Colonne“. Ein Tisch im Freien, eine flasche Wein, Spagheti Carbonara etc. Natürlich gab es zuvor bei unser neuen „Lieblingsbar“ einen Aperitivo. 🙂 Nach dem Essen wollten wir uns noch einmal den Markusplatz bei Nacht anschauen. Es war dort immer noch recht viel los, in den umliegenden Restaurants wurde Live-Musik gespielt. Wir haben uns etwas zum Trinken gekauft und uns dann unterhalb des Companile hingesetzt und die Atmosphäre genossen. 🙂 DOLCE VITA!

Die letzte Nacht in Venedig war noch wärmer als die zuvor (nie mehr Venedig im Juni..haha). Die letzten Stunden in Venedig verbrachten wir im Stadtteil Dorsodoro. Es ist nicht gelogen. Es ist wirklich ein wunderschöner Stadtteil. Den Teil möchte ich mir gerne noch einmal ansehen, aber wie schon gesagt nicht im Juni. Es war seltsam wieder Autos zu sehen. Auf jeden Fall spannend wie sich die Venezianer mit ihren Booten und Gondeln organisieren und das Stadtleben dort so funktioniert. Zudem ist es eine schöne Abwechslung einmal keine Autos zu sehe und zu hören.

Beim nach Hause fahren nahmen wir anders als bei der Hinfahrt die Landstraße. Wir wollten noch einen Sprung nach Cortina schauen, leider sind wir dort nie angekommen. Kurz vor unserem „Ziel“ hatten wir einen Autounfall, da ich leider plötzlich eingeschlafen bin. Florian und ich blieben, Gott sei Dank, unverletzt, doch das Auto hat es ziemlich erwischt. Es war nicht leicht jemanden zu erreichen der uns behilflich sein konnte. Wir sind stundenlang mitten auf der Straße gestanden. Bis endlich eine Polizia vorbeikam und uns geholfen hat. Nach einer Ewigkeit kam dann auch der Abschleppwagen und brachte uns in die Werkstatt. Mit dem Auto wird alles wieder gut, das ist auf jeden Fall wichtig und es ist auch gut, dass uns nichts passiert ist, vor allem Florian. Die Psyche leidet noch ziemlich, zumindest meine. Machtlosigkeit, Selbstzweifel, Sorgen, Stress, so viele Gefühle die durch meinen Körper fließen.

Fazit: Venedig ist wirklich sehenswert, defintiv nicht gelogen. Doch ich möchte schön langsam beginnen, meine Reisen etwas anders zu gestalten. Etwas gemütlicher, weniger Stress, mehr genießen. Alle meine Reisen sind irgendwie purer Stress. Natürlich sieht man dort viel und es genial, aber es ist auch einfach nur anstrengend und laugt einen total aus. Ich glaube es trifft schon zu, dass manchal weniger, mehr ist. Zudem ist es nicht der Sinn von Urlaub, dort sollte man sich doch erholen, um dann wieder gestärkt durchstarten zu können. Auf jeden Fall liebe ich Sightseeing und will es weiterhin machen, aber mir solltes es nicht so viel tun, wenn ich ein paar Dinge einfach nicht gesehen habe.

Sardinien – dolce vita

Die erste Flugreise, seit über zwei Jahren, ging nach Sardinien – Cagliarie. In zwei Stunden ist man von Wien an diesem wunderschönen Ort. Vom Flughafen ging es in unser B&B – eine sehr schöne, kleine Wohnung, alles sehr neu und stilvoll eingerichtet.

Den Nachmittag über haben wir direkt in der Stadt Cagliarie verbracht. Damit wir in nur sehr kurzer Zeit einen guten Überblick über die Stadt bekommen konnten, haben wir mit Claudio eine Stadtführung gemacht. Claudio hat uns pünktlich am vereinbarten Ort mit seiner motorisierten Ritscher abgeholt und uns in drei Stunden an die schönsten Plätze Cagliaries gebracht. Er kannte wirklich jeden – zumindest kam es einem so vor. Es hat so viel Spaß gemacht!

Nach der Tour gab es noch einen Aperolspritz und Claudio hat uns einen Tipp für das Abendessen gegeben, wohin er uns dann auch gebracht hat. Köstliche Nudelgerichte!! 🙂 Somit waren die ersten Stunden schon einmal richtig gemütlich.

Für Tag zwei und drei haben wir uns dann ein Auto gemietet. Zuerst sind wir über die Küstenstraße nach Villaisimus, kurze Pause am Strand Porto Giunco, weiter über die Küstenstraße nach Costa Rei. Bei der Heimfahrt hat es noch eine Pizza gegeben am Weg und frisch gestärkt zurück in die Stadt zu unserem B&B.

Am dritten Tag ging es dann auf die andere Seite der Stadt. Unser erster Stopp war das kleine Städtchen Pula. Einfach zum Träumen. 🙂

Weiter für einen kleinen Abstecher zu einem Strand direkt am Weg. Danach sind wir in die Stadt Iglesias. Leider war dort tote Hose, kaum etwas offen und generell nicht sonderlich einladend. Wir mussten lange suchen, bis wir ein kleines offenes Café gefunden haben. Unser letzter Stopp für diesen Tag war dann die Grotte San Giovanni. Die Grotte ist riesig und früher konnte man sogar mit dem Auto durch fahren. Das ist jetzt nicht mehr erlaubt, aber trotzdem war die Grotte wirklich sehenswert und faszinierend.

Danach mussten wir wieder zurück fahren, um das Auto ab zugeben. An unserem letzten Abend haben wir dann in Cagliarie eine sehr coole Straße gefunden. Lokale und Restaurants erstreckten sich hier über einen Kilometer und es war richtig belebt. Traumhaft! Dort gab es noch einen mega guten Aperitivo und herrliche Ravioli.

Der erste Trip nach so langer Zeit war wunderschön und hat richtig viel Spaß gemacht. Endlich wieder Reisen, einfach herrlich und bald steht auch schon der nächste Trip an und zwar VENEDIG!!!! 😀