Motelbewertungen

Ich bin euch zwar noch die letzten dreieinhalb Tage unserer Amerikareise schuldig, aber trotzdem möchte ich kurz eine Bewertung zu unseren Motels abgeben.

Wir haben nur das Hotel in New York und Washington vorgebucht gehabt. Alle weiteren Unterkünfte haben wir teilweise am selben Tag gebucht oder einen Tag zuvor. Die Preise für eine Nacht schwankten, für zwei Personen, zwischen 70 und 150 $ pro Nacht. Das Hotel in New York war klein, aber wirklich sehr angenehm. Gleich um die Ecke lag eine gute U-Bahnverbindung und der Central Park war in wenigen Gehminuten erreichbar. Am Dach gab es eine kleine Dachterasse und die Möglichkeit sich kostenlos Kaffee und Tee zu holen. Da wir so und so den ganzen Tag unterwegs war, machte die Größe nichts aus. Es erfüllte seinen Zweck auf jeden Fall. Das Personal war hilfsbereit und die Rezeption 24 Stunden besetzt. Der Name des Hotels ist „The Belnord Hotel“ und es befindet sich in der Upper West-Hälfte.

Das Hotel in Washington lag sehr zentral und war im Vergleich zu Hotel riesengroß. Wir hatten zwei Bäder, zwei Zimmer, zwei Betten, zwei Fernseher etc. Im Prinzip für eine Nacht total überflüssig. Das Bett etwas unbequem. Ansonsten ist das Hotel Harrington etwas in die Jahre gekommen, aber ansonsten vollkommen in Ordnung. Man konnte direkt vor dem Hotel parken, um das Gepäck auszuliefern und um die Ecke gab es eine Parkgarage (natürlich gebührenpflichtig). Auf jeden Fall war es für unseren kurzen Aufenthalt super, dass es so zentral liegt. Nur wenige Minuten vom weißen Haus und vom Capitol entfernft und etliche weitere Sehenswürdikeiten.

Nach vier Tagen Stadt zog es uns ins Landesinnere und wir fuhren in unser erstes Motel in Charles Town West Virginia. Es war ein Motel aus der Kette Rodeway Inn and Suites. Das Zimmer war sehr groß. Das Badezimmmer noch größer. Wir hatten eine Dusche und eine Badewanne mit Whirlpool-Funktion. Es machte einen etwas schmuddeligen Eindruck, was aber auch an dem Ort generell liegen könnte. Da es sich hier um einen Casionort handelt, ist der Zweck für das Motel wohl bekannt. Es gab sogar im Keller des Motels eine eigene Bar. Bei unserer Ankunft war der Parkplatz ziemlich voll, am nächsten Tag waren fast nur noch wir hier und ein paar ältere Leute, die den Weg nach der Casinonacht nicht mehr geschafft haben. Kann auch alles eine Unterstellung sein, aber der Eindruck war so. Morgens gab es ein kleines Frühstücksbuffett nach amerikanischen Stil. Waffel-Maker, ein paar eingepackte Bagles, Äpfel, sogar ein paar warme Speisen wie Frikadellen und ähnliches. Hab ich mir nicht genau angeschaut. Kaffee und Tee darf natürlich nicht fehlen. Generell gab es in jeder Unterkunft in der wir schliefen einen Kühlschrank, eine Mikrowelle, eine Kaffeemaschine, genügend Handtücher, Shampoo und Seife. In manchen auch einen Wasserkocher für einen Tee am Zimmer.

Das Quality Inn in Jamestown war unsere nächste Location. Ein Quality inn findet man glaube ich in jedem Ort in Amerika. Haben bei der Weiterreise noch einige gesehen, aber in keinem mehr geschlafen. Nicht weil es schlecht war, sondern weil es sich nicht mehr ergeben hat. Wir konnten mit dem Auto direkt vor unserem Zimmer parken. Das war fürs Aus- und Einparken sehr praktisch. Das Zimmer war nicht sonderlich aufregend. Es erfüllte auf jeden Fall seinen Zweck. Es war zudem nicht ganz so schmuddelig wie das in Charles Town, nur etwas älter schon. Auch hier gab es ein Frühstück, ähnlich wie in Charles Town. Der einzige Unterschied, es gab mehr Süßwaren und dafür keine warmen Speisen, aber der Waffel-Maker fehlte auch hier nicht.

Home in the Heart of Finger Lakes war leider unsere nächste Schlafmöglichkeit. Das ist wohl die einzige Unterkunft die ein Flop war. Wir buchten es ziemlich spät, weil wir nicht wirklich wussten wie lange wir bei den Niagara Fällen sind und wie weiter wir noch kommen würden. Es sprang mich direkt an. Es war definitiv eines der günstigsten in dieser Gegend und die Bewertung war mit 9,5 natürlich sehr gut. Es hieß es gibt ein Frühstück, Parkplatzmöglichkeiten etc. Das Frühstück gab es nicht. Die Parkplatzmöglichkeit war einfach an der Straße zu parken. Es war im Prinzip einfach ein Haus mit drei freistehenden Zimmern, welche „vermietet“ wurden. Gemeinschaftsdusche und das Stiegenhaus krächzte wie wild. Bei unserer Ankunft fuhren wir glaube ich dreimal vorbei bis wir glaubten, dass wir hier richtig sind. Es war niemand zu Hause. Generell einfach seltsam, vor allem als sie uns erklärten, dass die Buchung doch nicht über Booking läuft und sie uns einen Zahlungslink zuschickten. Ich wollte eigentlich schon abhauen. Es war nicht so schlimm, wir konnten schlafen und machten uns recht früh wieder auf den Weg und wenn wir dort nicht geschlafen hätten, wären wir nie auf den wirklich sehenswerten Letchworth Nationalpark gekommen! Also alles hat seine Vor- und Nachteile.

In Syracuse übernachteten wir wieder in einer Motel-Kette namens Super 8. Auch diese Kette findet man überall. Es ist vermutlich eher ein billiges Hotel als ein Motel. Die Lage war etwas außerhalb vom Zentrum, aber das war uns egal. Gleich in der Nähe gab es was zum Essen und das Zimmer hatte zwei große Betten, eine funktionierende Dusche. Das Personal war hier nicht besonders freundlich bzw. motiviert, aber das war im Prinzip auch nicht wichtig. Es war ja auch nur ein Ort, den wir bzgl. einem Schlafplatz aufsuchten. Das versprochene Frühstück lt. Booking bestand aus Kaffee/Tee, Äpfel und ein paar Müsliriegel. War im Vergleich zu Charles Town und Jamestown etwas Enttäuschend.

Das Blue Moon Motel liegt am Lake George und war ein sehr tolles Motel. Die Lage war perfekt, sehr sauber und das Zimmer hatte die ideale Größe. Auch hier konnten wir direkt vor unserem Zimmer parken. Leider waren die Wände etwas lärmdurchlässig. Man konnte sogar den Nachbarn von nebenan schnarchen hören. Das war wohl das erste Motel in dem die Klima nicht voll aufgedreht war. So wie in unserem nächsten Motel – Profile Motel & Cottages. Die beiden Besitzer waren hier super lieb. Haben gleich weitergeholfen und uns Tipps für alles mögliche gegeben. Die Sauberkeit der Zimmer war markellos und es war vermutlich das erste Motel, indem die Amaturen im Bad richtig befestigt waren. Bei allen anderen war es ersichtlicher Pfusch, der seltsamerweise funktionierte. 😀 Auch das nächste Motel in Wells traf unseren Geschmack – es trägt den Namen Footbridge North Hotel. Ich kann mich im Prinzip an keine Einzelheiten hier erinnern, außer dass es sauber war und soweit alles geklappt hat.

Auf Cape Cod blieben wir zwei Nächte und mit dem Hyannis Inn Hotel haben wir uns goldrichtig entschieden. Das Personal sehr, sehr lieb. Es gab ein kleines Schwimmbecken In- und Outdoor. Die Zimmer sehr sauber. Das Frühstück war reichlich. Es gab sogar Activiajoghurt. Das Zimmer war groß, hatte alles was man brauchte und sogar mehr. Wir hatten ein ruhiges Zimmer mit Balkon und die Lage war perfekt. Eine Querstraße entfernt ist die Main Street mit vielen Essensmöglichkeiten. Der Strand war circa 30 Gehminuten entfernt. Ich habe es dort sehr genossen. Wir konnten uns hier gut ausrasten und für die letzten eineinhalb Tage Kraft tanken. Absolute Weiterempfehlung, sollte mal jemand hier in der Nähe sein. Preis-Leistungs-Verhältnis passt!

Unsere letzter Schlafplatz war in Stamford und trug den Namen Amsterdam Hotel. Ein sehr in die Jahre gekommenes Gebäude. Die Zimmer sind aber gut. Etwas störend die Nähe zur Autobahn, die hört man natürlich die ganze Nacht. Das Frühstück, welches groß als Continental Breakfast angekündigt wurde, war eine ziemliche Enttäuschung. Zwar war alles da, aber irgendwie waren die Schilder, welche darauf hinwiesen, dass man ja kein Essen mitnimmt und vieles mehr etwas störend und die Tatsache, dass jedes einzelne Essen extra in Folie eingepackt war. Die Milch war um kurz vor 8 schon leer. Naja…für eine Nacht und für unseren Zweck passabel, ansonsten zu teuer.

Zu guter Letzt noch ein kleines Ranking – 1. Platz geht an das Hyaninis Inn Hotel, 2 Platz Profile Motel & Cottages, 3. Platz Hotel in New York, Belnord Hotel und alle weiteren belegen somit den 4. Platz! 🙂

White Mountains und Wells

Die White Mountains 😍😍. A place I fell in Love with! Nach unserem Wanderausflug in den Green Mountains ging es weiter in das Motel in den White Mountains. Es trug den Namen Profile Motel & Cottages. Die zwei jungen Betreiber waren die ersten die sich wirklich auch um uns kümmerten. Sie wollten uns wirklich weiterhelfen uns Tipps geben bzgl. Essen und Wanderungen etc. Sie gaben uns einen Wanderführer mit ins Zimmer zum Durchschmöckern. Sie waren wirklich sehr liebenswert! Als wir den Reiseführer so durchgingen wurde uns erst klar was man hier alles machen könnte und wir fanden es schade, dass wir nur einen Tag hier verbringen werden.

Doch zuerst gingen wir einmal Abendessen. Uns wurde das Restaurant The Common Man empfohlen – wir überlegten nicht langen und fuhren dorthin. Das Essen war köstlich!! 🤤🤤 Mit vollen Bauch ging es ins Hostel, es war doch wieder ein langer Tag, vor allem weil ich es irgendwie nie geschafft habe wirklich länger zu schlafen. Meistens wachte ich gegen 5 Uhr auf und konnte nicht mehr weiterschlafen. Die Zeit nutze ich meistens um ein paar Sachen zu recherchieren, zu schreiben oder mit den Leuten in Österreich zu kommunizieren.

Als wir am nächsten Morgen wieder alles zusammen gepackt hatten und unsere Rucksäcke für die geplante Wanderung hergerichtet hatten, checkten wir aus und fuhren los. Am Weg blieben wir noch für ein Frühstück stehen. Wie das Diner hieß weiß ich leider nicht mehr, es war auf jeden Fall sehr typisch amerikanisch. 😅 Die Portionen enorm und es gab vor allem EIER in den unterschiedlichsten Arten. Als wir beim Nebentisch sahen wir riesig die Portionen waren, entschieden wir uns dafür eine Portion Blueberry-Pancakes zu zweit zu nehmen. Das waren drei Stück und die Kellnerin war irgendwie etwas verstört, sie konnte oder wollte uns nicht glauben, dass wir kein Fleisch oder Eier dazu wollten. 😅 Hahaha…einfach zu lustig. Die Pancakes reichten definitiv für uns zwei und so ging es los. First Stop: The Basin – wie soll ich es beschreiben, ein von Wasser ausgewaschenes riesen Becken. Laut dem Reiseführer ist es eines der größten das es weltweit gibt. Beeeeindruckend!!!

Mount Willard war unser nächster Stop!! Der Einstieg war an einem Gleisübergang. Der Weg relativ ähnlich wie der vom Vortag. Im Wald ging es Recht gemütlich hinauf. Mir kam es so vor als würde man gar keine Höhenmeter machen, doch plötzlich waren wir oben und es war fantastisch!! Vor uns lag New Hampshire, nein das nicht ganz, aber das Bild am Anfang zeigt sehr gut wie schön es war. Wir schossen ein paar Fotos und genossen den Ausblick, dann ging es wieder zurück zum Auto. Beim Aufstehen war das Wetter nicht sonderlich gut. Die Wolken hangen ziemlich tief, doch es lockerte schnell auf und es wurde perfekt.

Wieder beim Auto fuhren wir weiter zum Ripley Fall! Die Fahrt dauerte nur circa 5 Minuten. Das war der erste wirklich Steile Trail den ich in Amerika in diesen Tagen gesehen habe. Es war mit 20 Minuten angeschrieben, doch wir sind ziemlich schnell rauf gegangen und waren in circa 10  Minuten dort. Ein weiterer Wasserfall der einen zum Staunen brachte! 😍

Es war halb eins als wir wieder beim Auto waren und es stand noch ein Must see auf unserer Liste – Mount Washington. Dort gibt es drei Möglichkeiten rauf zu kommen. Erstens eine alte Lok, zweitens mit dem Auto und drittens zu Fuß. Da der Walk laut Reiseführer 8 Stunden dauern sollte und uns die Lok mit 90$ für jeden ein bisschen zu teuer war, entschieden wir uns für die Auto Road. Auch dafür mussten wir 53$ zahlen, aber das war es wirklich auch Wert. Man fährt 1408 m bis zum Gipfel, welcher sich auf 1920 Höhenmeter befindet.. Also über 5000 Feets. Irre!! Die Straße wurde 1861 für die Öffentlichkeit geöffnet und ist somit eines der ältesten Attraktionen in den Vereinigten Staaten.

Als wir unten weg fuhren, schien die Sonne und oben angekommen zog es sehr abrupt zu. Der Wind ging sehr stark und es wurde richtig kalt!! Aber es war ein weiteres Highlight das ich nicht verpassen hätte wollen. Mount Washington ist anscheinend für seine extreme Wetterlage bekannt. Hier werden regelmäßig Wind- und Kälterekorde gemessen.

Wir sahen uns oben um, schossen ein paar Fotos und fuhren dann wieder nach unten. Das lustigste war wohl zu Beginn der Tour als uns der nette Herr beim Eingang erklärte, dass wir nach oben ganz normal fahren sollen und nach unten im niedrigsten Gang und immer wieder zum Bremsen abkühlen stehen bleiben sollen. 😅😅 Was soll ich sagen, es war nicht die erste Bergstraße die Florian in seinem Leben gefahren ist. 🤷🏼‍♀️ Aber das kann man natürlich nicht schmecken. 😉☺️

Mittlerweile war es eh schon wieder relativ spät und wir mussten noch zu unserer Location wo wir die Nacht verbrachten. Sie war nicht ganz weit weg, aber leider nur über Landstraßen erreichbar. Für diese Nacht haben wir uns ein Motel im Staat Maine genommen. Der kleine Ort trägt den Namen Wells und liegt am Meer. Es ist irgendwie spannend gewesen, gerade war man noch in den Bergen und kurze Zeit später war man schon wieder am Meer.

Das Örtchen war schon ziemlich Off Season. Die meisten Lokale hatten geschlossen bzw. nur bis spätestens 20 Uhr offen. In der Nähe unseres Motels fanden wir ein Fischlokal mit dem Namen Fisherman’s Catch. Die Bewertungen waren sehr gut und Fisch am Meer, also frischer Fisch, ist immer gut. In diesem Lokal ging es ziemlich rund. Wir mussten circa 45 Minuten warten bis wir einen Platz bekamen, aber das war uns egal. Wir tranken ein Bier und beobachteten ein bisschen das Geschehen vor dem Lokal. Im Prinzip war es ein Imbiss-Laden mit Sitzplätzen. Ich glaube, wenn es nicht unsere einzige Option gewesen wäre, wären wir hier nicht geblieben. Das Essen wurde auf Papptellern serviert, die Trinkgläser waren aus Plastik sowie das Besteck – das ist aber nichts ungewöhnliches hier. Es war bzw. ist eher selten, dass man in Amerika richtiges Besteck bekommt. Dort muss es immer effizient und schnell gehen. Also am besten einfach das Tischtuch mit allem was drauf ist, rums…weg damit. Etwas das mir sicher nicht abgehen wird.

Das Essen war richtig lecker. Selten so einen guten Fisch gegessen!! 🤤 Danach gingen wir unsere Wäsche holen, denn gleich um die Ecke gab es einen Waschsalon und das war eine gute Abendbeschäftigung, zudem kam eh schon wieder einiges zusammen, vor allem auch die Sportwäsche von unseren Wanderungen. Es passte einfach perfekt und danach schlief es sich gleich noch besser 😜. Zudem stand für den nächsten Tag schon ein weiteres Highlight vor der Tür. Es geht hier wirklich Schlag auf Schlag! 😉

Letzter Stop Stamford, ein halber Tag New York und Heimflug

Unser letzter Stop führte uns nach Stamford. Am Freitagmorgen nach einem gemütlichen Frühstück packten wir unsere Sachen und fuhren durch Rhodes Island bis nach Connecticut. In Connecticut blieben wir in New Haven stehen und gingen durch den East Rock Park, von dort aus hatte man einen genialen Blick auf die Stadt. New Haven ist vor allem deshalb bekannt, weil dort auch die Yale Universität ist.

Nach diesem gemütlichen Spaziergang ging es weiter nach Stamford. Es war Freitag Nachmittag und demzufolge war der Verkehr auch nicht ohne, aber nichts im Vergleich zu Boston. 😅

Das Hotel in Stamford war gleich bei einer Autobahnabfahrt. Es war nicht sonderlich schön, ein altes, graues, quadratisches Gebäude. Das Innenleben war eh besser als man von außen erwarten konnte. Nachdem wir eingecheckt haben, sind wir eine Runde gegangen. Die Stadt war, naja…alleine, im Dunkeln wäre ich hier nicht herumgelaufen 😱. Wir gingen bis zum Meer, das auch in Stamford ans Ufer schwappte.

Es gab hier wirklich nicht viel zu sehen, also gingen wir einfach in eine Mall. War auch einmal spannend. Dort schauten wir uns ein paar Geschäfte an und gingen eine Kleinigkeit essen. Das coolste Geschäft war wohl der zweistöckige Buchladen. Wir schmöckerten durch ein paar Bücher, unter anderem einen Österreich-Reiseführer und fanden darin sogar Lienz. Fanden wir richtig cool.

Danach ging es wieder ins Hotel. Alles herrichten, umpacken und schlafen gehen, um morgen fit wieder in die Stadt zu kommen.

Es gab ein kleines Frühstück und dann ging es nach New York City. Die Fahrt war nur knapp eine Stunde. Das war sehr angenehm, denn in New York musste man sich eh sehr konzentrieren, damit man da nicht ein anderes Auto auf sich picken hat. Aber es lief alles glatt und wir gaben das Auto pünktlich ab.

Nun hatten wir noch ein paar Stunden. Ich wollte mir noch unbedingt eine Tasche kaufen, die ich in Stamford bei Maicy’s gesehen habe, also fuhren wir dorthin. Als wir dort endlich die Tasche gefunden haben und ich mich für eine entscheiden konnte, schüttete es wir aus Kübeln. Wir zogen unsere Regenjacken an und gingen zu dem Ort, wo wir unser Gepäck für ein paar Stunden hinterlegten. Es war irgendwo im 14. Stock und vermutlich eine Schneiderei, die sich mit dem Gepäckverstau, noch ein bisschen Geld dazuverdienen. Das Wetter hatte sich nicht ganz beruhigt, aber es wurde besser. Unser nächstes Ziel war The Intrepid, um uns Flugzeuge, Spaceshuttles und ein U-Boot anzuschauen. Das war richtig cool. The Intrepid liegt am Hudson River und ist ein großer Flugzeugträger. Mittlerweile war es sogar wieder regenfrei. Also konnten wir das auch ziemlich genießen.

Es war richtig cool und genau das richtige für den Abschluss. Nach diesem Museum wollten wir noch etwas Essen und wir dachten uns, da uns die High Line so gefiel und sie nicht so weit weg war, dass wir einfach dort wieder zum Chelsea Market gehen. Das machten wir auch und aßen noch einmal einen Burger.

Es war dann eh schon kurz nach drei und bist zum Flughafen brauchten wir einige Zeit. Deshalb holten wir unser Gepäck wieder ab und gingen dann zur Penn Station um mit dem Zug nach Jamaica zu fahren und von dort dann mit dem Airport Train weiter zu kommen. Es lief ziemlich gut und wir waren um kurz nach fünf beim Schalter, dort wollten wir unser Gepäck abgeben und uns gemütlich einchecken. Aber gemütlich war es dann doch nicht. Denn uns wurde gleich gesagt, dass unser ursprünglicher Flug verspätet ist und wir den Flug in London nicht mehr erreichen werden. Lösung war, den Flug eine Stunde früher zu nehmen, doch es dauerte ziemlich lange, bis wir endlich die Tickets bekamen und dann war natürlich die Hölle beim Security Check los. Wir dachten schon, das wird niemals was, denn wir hatten nur noch 20 Minuten bis zum Schließen des Gates. Als wir schon einmal von den Stuarts aufgerufen wurden, fragten wir ein paar Leute, ob wir eventuell vorgehen können, weil unser Flug gleich abfliegt. Es war eigentlich jeder so nett und ließ uns vor. Der Security Check war dann Gott sei Dank auch gleich vorbei und das Gate war gleich um die Ecke. Wir saßen zwar nicht zusammen, aber wir hatten beide einen super Platz im Flugzeug. Nach diesem Stress war der Flug wirklich angenehm und ging schnell vorbei. Auch in London war alles perfekt, wir hatten noch Zeit für ein kleines Frühstück, bevor es nach München ging. Das einzige, dass natürlich nicht geklappt hat, war dass unser Gepäck es auch mit uns nach München schaffte. Doch auch das bekamen wir dann nach ein paar Tagen nach Hause geliefert.