Sommer 2023

Nach unserem Urlaub hat der Sommer eigentlich erst richtig begonnen. Das Wetter war dieses Jahr ziemlich wechselhaft und unbeständig, aber trotzdem so schön, dass es für viele Highlights gereicht hat. Die tollsten Erlebnisse werde ich in diesem Blog-Teil kurz zusammenfassen.

Karlsbader Hütte mit Johanna und Helmut

Einen Tag nach unserer Heimkehr hat sich Johanna und Helmut für einen Tagestrip in Osttirol angekündigt. Sie waren gerade für ein paar Tage in Klagenfurt und haben noch zusätzlich den weiten Weg nach Osttirol auf sich genommen. Das Wetter zeigte sich an diesem Sonntag von seiner besten Seite und wir verabredeten uns an diesem schönen Sommertag für eine Wanderung in den Lienzer Dolomiten.

Johanna und Helmut holten uns am Vormittag mit dem Auto ab und wir brachen gemeinsam zum Parkplatz bei der Dolomitenhütte auf. Dort angekommen marschierten wir los zur Karlsbader Hütte. Diese Hütte und das Ambiente dort muss man einfach einmal gesehen und erlebt haben, daher ist es für mich immer eine Wanderung wert und ich zeige es auch gerne meinem Besuch.

Der Weg zur Karlsbader Hütte ist nicht sonderlich schwer. Man hat zwei Möglichkeiten entweder man nimmt den kleinen Steig der sich durch den Waldteil schlängelt oder man geht den Weg über die breite Schotterstraße aus. Wir entschieden uns für eine Kombination aus beiden beim Aufstieg. Die 600 Höhenmeter verfolgen wie im Flug, wir hatten uns einiges zu erzählen und zu besprechen. Florian wählte am Ende einen kleinen Umweg und wir anderen entschieden uns dann am Ende dafür noch um den wunderschön gelegenen Laserzsee zu gehen und ein paar Fotos zu schießen.

Der Ausblick mit dem See und der Hütte ist einfach immer wieder genial. Bisher konnte ich mit dieser Wanderung und dem Blick noch jeden begeistern. Zudem schmälert diese Aussicht die Anstrengungen und die Einkehr in die Hütte mit einem guten Essen lässt die Anstrengungen sogar ganz verschwinden.

Nach dem Abstieg darf natürlich ein kurzer Blick in die Dolomitenhütte nicht fehlen, vor allem weil Johanna und Helmut die Hütte von Instagram kennen und sich schon überlegt haben dort einmal zu übernachten. Das nutzen wir natürlich gleich aus. Tranken noch etwas dort und so hatten die beiden auch die Gelegenheit sich ein paar Infos bzgl. der Zimmerreservierung einzuholen.

Das Wetter war schwülwarm, aber ohne Gefahr eines Gewitters. Daher gab es noch ein Eis und wir schlenderten damit durch die ausgestorbene Stadt. Ein toller Tag mit einer wunderbaren Wanderung und der besten Gesellschaft die man sich wünschen kann! 🙂

Debantgrat

Nach der ersten Arbeitswoche hatten wir einen wunderschönen Samstag vor uns und diesen nutzten Florian und ich um den Debantgrat zu erklimmen. Wir wählten nicht die „normale“ Route von Seichenbrunn weg, sondern wir fuhren mit dem Auto Richtung Hochschober-Hütte. Wie gewohnt sind wir die letzten knapp 300 Höhenmeter zur Hochschober-Hütte gegangen, vorbei an der Hütte geht es leicht rechts Richtung Gartelsee. Der Weg ist kaum steil, sehr gemächlich geht es circa für 30-45 Minuten zum schön gelegenen Gartlsee. Hier sieht man schon wunderschön Richtung Debanttal und auf der anderen Seite zurück zur Hochschober-Hütte. Ein Traumplatz!

Einen Bergrücken folgend geht es weiter bis zum Schobertörl. Der Weg ist wirklich nicht schwer, über Blockgestein, hin und wieder ein paar kleinere Schneefelder. Beim Schobertörl steht man dann zwischen Schober und Debantgrat. Hier packten wir unsere Wanderstöcke weg, denn es war hier ein bisschen zum Klettern. Nichts wirklich schweres, nur das Blockgestein hinauf. Der Weg war halbwegs markiert und nach circa 20 Minuten standen wir am Gipfel mit einer fantastischen Aussicht. Das Wetter ließ einen unbeschreiblich schönen Weitblick zu. Unter uns das Debanttal in voller Weite und vor uns ein Gipel nach dem anderen. Ich konnte mich fast nicht sattsehen.

Nach dem Eintragen ins Gipfelbuch ging es wieder über denselben Weg zurück. Beim Gartlsee packten wir dann unsere mitgebrachte Jause aus und aßen diese mit Blick auf die Hochschober-Hütte. Nach dieser kleinen Stärkung waren wir bereit den restlichen Weg zurück zu legen. Natürlich durfte die Einkehr in die Hütte nicht fehlen, wo wir uns noch eine kleine Nachspeise gönnten.

Einfach immer wieder herrlich die Bergwelt in Osttirol. Das zeigen auch die Bilder der Tour. Für unseren ersten 3000er in diesem Jahr eine perfekte Tour.

Triest mit Tina

Am nächsten Tag wartete schon ein weiteres ganz anderes Highlight auf mich. Am Vormittag ging es für mich und Tina mit dem Auto nach Triest. Beide waren wir noch nicht dort. Gemütlich fuhren wir über den Plöckenpass nach Italien. Verkehr war kaum einer, also war die Fahrt ohne große Probleme. Eine Parkgarage mit viel Platz habe ich mir im Vorhinein schon rausgesucht, damit wir das Auto nicht irgendwo an der Straße parken mussten und es gut verstaut ist. Diese war nur fünf Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt.

Ich hatte eigentlich keine Erwartungen, aber nach Autobahnabfahrt war die Landschaft großartig. Direkt am Meer schlängelte sich eine Straße Richtung Triest. Überall standen Autos, weil es ein sehr heißer Tag war und gefühlt jeder die Zeit am Strand und Meer verbrachte. Gegen frühen Nachmittag waren wir in Triest und quartierten uns in das kleine Airbnb ein. Die Besitzerin war eine ganz liebe Frau mittleren Alters, die uns gleich mit Informationen über Sehenswürdigkeiten und dergleichen volldeckte. Doch wir waren ein wenig kaputt von der Hitze und vor allem hungrig. Also machten wir uns frisch und gingen zum Canale Grande um dort eine Pizza zu essen und einen Aperol zu trinken.

Italo-Feelings. Die Sonne strahlte, die Möwen kreischten, die Pizza schmeckte köstlich. Nach einem Eis machten wir noch ein bisschen rast in der Unterkunft, um uns anschließend für das bevorstehende Konzert fertig zu machen. Maneskin – die italienische Gruppe hat vor ein paar Jahren den Eurovision Songcontest gewonnen und läuft im Radio mit einigen Hits auf und ab. Zuvor machten wir noch eine kleine Runde in der Stadt, tranken noch ein Softgetränk. Damit wir auch ein bisschen was von der Stadt gesehen haben.

Der Bus zum Stadion war mehr als voll. Es war ziemlich eklig schwitzende Körper dicht an dicht und es stiegen immer mehr Menschen ein. Die Schlange vorm Einlass war gigantisch. Wir hatten schon Angst, dass wir es nicht pünktlich ins Stadion schaffen würden. Doch es ging sich perfekt aus, mehr als perfekt. Platz gefunden, gerade hingesessen und zack, erklang der erste Ton des Konzertes. Ein Mix aus ihren Hits in englisch und italienisch. das Stadion war ausverkauft und richtig voll. Bei den leisen, ruhigen Liedern holte jeder sein Handy raus und schaukelte verträumt mit. Das Konzert war mega genial. Seit langem wieder einmal ein Konzert und für Tina war es überhaupt ihr aller erstes. Es hat wirklich sehr viel spaß gemacht und zudem der lauer Sommerabend!

Nach dem Konzert waren extra Busse bereitgestellt um die Konzertbesucher ins Stadtzentrum zu bringen. Es wirkte vorerst als wäre es Ding der Unmöglichkeit hier in einen Bus zu kommen, doch wir schafften es dann doch. Der Bus war natürlich wieder sehr voll und leider musste sich jemand im Bus übergeben, was die Fahrt nicht angenehmer machte, aber es war gerade noch auszuhalten. 🙂 Danach war die Dusche ein einziger Genuss und das Bett eine Wohltat.

Die Nacht war halbwegs erholsam. In der Früh bekamen wir noch ein kleines Frühstück von der Besitzerin und dann ging es auch schon wieder zurück nach Osttirol, denn der kleine Sebastian wartete schon auf seine Mama. Auch hier war die Fahrt ohne große Probleme und wir waren noch vor dem Mittagessen in Lienz.

Auf jeden Fall ein cooler Ausflug und Triest mit seiner Umgebung ist es wert noch einmal zu Besuchen!

Auf den Weg zur Alkuser Rotspitze

Nach immer wieder anstrengenden Wochen sind die Wochenenden eine Wohltat, vor allem wenn Wanderungen am Programm stehen. Den Gipfel wählte ich, die Tour dazu Florian. An einem vorerst sonnigen Morgen sind ins Debanttal gefahren. Dort ging es von Seichenbrunn zur Lienzer Hütte – wie gewohnt immer den Glödis vor der Nase. Doch das war nicht unser Ziel – sondern für uns stand die Alkuser Rotspitze am Programm. Wie vermutet hat sich Florian eine besondere Tour dorthin ausgesucht. Also gingen wir bei der Lienzer Hütte links vorbei, Richtung Mirnitzscharte.

Der Weg war teilweise sehr steil, immer wieder musste man Blocksteine überqueren, etwas beschwerlich, aber man war noch fit. Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir die Scharte dann erreicht. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die umliegende Schobergruppe. Wegbeschreibung gab es keine mehr, nur die Richtung zur Hochschoberhütte war gekennzeichnet. Also ging es weglos weiter. Eine große Herausforderung für mich, denn es war ungesichertes Klettern angesagt und ich verliere hier einfach gerne die Orientierung, vermutlich weil ich einfach zu wenig Praxis habe. Vorerst ging es eigentlich recht gut, doch irgendwann hat mich der Mut verloren – leider. Mit Müh und Not brachte mich Florian auf die Große Mirnitzspitze (2985 hm) – die Alkuser Rotspitze ragte direkt vor uns auf – es waren wirklich nur noch wenige Meter. Das Wetter leider nicht mehr allzu gut, immer wieder wurde der Gipfel mit Nebelschwaden bedeckt.

Also war klar, dass uns nur dieser Gipfelsieg blieb. Über Schutt und Stein ging es nach unten, wir versuchten einen alternativen Weg, über Schneefelder, vorbei an kleinen Seen etc. Irgendwann beschlossen wir doch wieder nach oben zu gehen, denn laut Alpenvereins-App blieb uns keine andere Möglichkeit, um wieder zum Auto zu kommen. In der App war auch ein Weg eingezeichnet, diesen sind wir, alle Kraft mobilisierend, hinaufgestiegen und endlich wieder Wegbeschreibungen und Zeichen!! 😀 Diesem Weg folgten wir weiter, über weitere kleine Gipfel bis wir auf der wunderschönen Trelebitsch Alm landeten. Das war wirklich schön und ließ die Strapazen fast schon wieder vergessen.

Nach circa zehn Stunden haben wir dieses Abenteuer geschafft und sind wieder beim Auto gelandet. Die Schlipfkrapfen danach schmeckten so gut wie nie zuvor, die Dusche war so angenehm. Trotzdem ist man einfach ein wenig verärgert, dass man das eigentliche Ziel nicht erreicht hat, also dieser Berg und auch die Route werden uns wiedersehen, das ist schon einmal klar!

Tristacher Kirchtag

Mittlerweile ist es schon August. Die Wochen vergehen in einem irrsinngen Tempo. Die Woche zuvor habe ich Sandra, einer meiner Ex-Wohnungskolleginnen beim Musikfest in der Debant getroffen und wir verabredeten uns für den Tristacher Kirchtag. Es ist schon eine Ewigkeit her, dass wir etwas gemeinsam unternommen haben – aber wir hatten während unserer Studiumszeit viele sehr lustige und unvergessliche Momente – das musste man einfach Revue passieren lassen.

Rein ins Dirndl und ab zum Fest. Es füllte sich ziemlich schnell, auch der kurze, intensive Regenschauer konnte die Massen nicht aufhalten. Doch uns war das ziemlich egal, denn wir haben kaum jemanden gekannt. Also quatschten wir und hörten der Musik zu, tranken ein paar Spritzer und tanzten. Wirklich ein schöner Abend mit Sandra! 😀

Kirchenkonzert, Neualplseen und Sattelköpfe

Seit ein paar Wochen probte ich mit dem Sommerchor für das Kirchenkonzert in Tristach und in Lienz – am 15. August war es dann soweit, die einstudierte Messe und die anderen Stücke durften aufgeführt werden. Endlich wieder in einem Chor singen, das habe ich mir schon so lange gewünscht und es war noch besser als in meiner Erinnerung!! 😀 Die Messbesucher waren begeistert. Die Idee des Sommerchors ist wirklich cool – man ist zu nichts verpflichtet und kann ohne Stress sein Hobby ausüben. Irgendwann in nächster Zukunft werde ich wieder zu einem Chor gehen – doch mit zwei Musikkapellen und der Bläserphilharmonie ist das im Moment leider nicht wirklich realisierbar.

Zu Mittag war dann alles vorbei und Florian und ich hatten noch Zeit, um auch was sportliches zu machen. Wir entschieden uns mit dem Lift bis zum Steinermandl zu fahren und dort dann zu den Neualplseen zu gehen. Da es mitterweile schon 13 Uhr war und der Lift natürlich schließte, legten wir ein ordentliches Tempo an. Aber ehrlich gesagt, das war genau richtig, es hat einfach nur gut getan sich zu bewegen und in der Natur zu sein. Bei den schönen Seen angekommen, sahen wir das Gipfelkreuz vom Sattelkopf. Ein Blick auf die Uhr und es war klar, dieser Gipfelsieg gehört uns. Rauf auf den Sattelkopf. Steil, aber ohne große Schwierigkeiten kommt man zum Kreuz. Von dort aus hat man den perfektesten Blick über das Debanttal, den ich je gesehen habe!! 😀

Für den Weg nach unten wählten wir den in der Nähe angelegten, leichten Klettersteig, der bis zur Schleinitz führt. Doch das ist sich natürlich nicht mehr ausgegangen. Wieder unten, war das Tempo zurück zum Lift noch schneller also zuvor der Weg zu den Seen, also ging sich noch ein kühles Bier aus, bevor wir den Heimweg antraten.

Glücklich und zufrieden und mit so vielen schönen Erlebnissen an diesem Feiertag, war ich für die restliche Arbeitswoche gewappnet! 😀 Vor allem weil schon das nächste Highlight wartete, denn gleich drei Tage später ging es für Florian und mich nach Vorarlberg – Seebühne und Freunde treffen.

Dornbirn – Bregenz

Ich war bisher noch nie in Vorarlberg, also waren meine Erwartungen auch nicht sonderlich hoch. Wir fuhren mit dem Auto bis nach Kitzbühel und von dort aus weiter mit dem Zug bis Dornbirn. Die Fahrt verlief ohne Probleme und wir kamen pünktlich in Dornbirn an. Das Wetter war heiß und wolkenlos – Mitte August und es schneite sich zum ersten Mal wirklich der Sommer einzustellen. In Dornbirn checkten wir ins Hotel ein und machten uns kurz frisch, um dann noch einen Sprung nach Bregenz zu schauen – etwas Essen und Flanieren.

Gott sei Dank gab es in Bregenz einen Griechen, darauf hatte ich richtig Lust und es war sooooo gut! Griechisch ist einfach super. Vollgestopft machten wir noch einen Spaziergang entlang der Seepromenade. Nähe der Seebühne setzten wir uns noch in eine Lokal, um dort noch etwas zu Trinken und lauschten schon ein bisschen in die Oper, denn das stand für Samstagabend am Programm. Danach ging es zurück nach Dornbirn und ins Bett.

Denn am nächsten Tag haben wir uns mit Chrisch, Sebastian und Pixel in Dornbirn verabredet. Chrisch hatte die Idee auf den Karren zu fahren – das ist der Hausberg von Dornbirn. Der Ausblick von dort oben war großartig, man hatte das Gefühl ganz Vorarlberg liegt einen zu Füßen. Nach einem Kaffee/Tee ging es zu Fuß wieder nach unten. Die Zeit war richtig angenehm, über Gott und die Welt quatschen, Pixel beobachten und die Landschaft genießen – was will man mehr?

Nach diesem Ausflug machten wir einen Mittagsraster, bevor es wieder nach Bregenz ging. Die Zugverbindungen sind perfekt in Vorarlberg, alle 10 Minuten fährt ein Zug oder Bus und 10 Minuten später ist man schon vor Ort. Zurück in Bregenz stand eine kurze Sightseeing-Tour am Programm. Ein bisschen Altstadt und vieles mehr und wieder zurück zur Seepromenade und zur Bühne, dort waren wir mit Johannes und Sandra verabredet. Die beiden kenne ich noch von meiner Zeit in Wien und ich kann es einfach nicht anders sagen, sie sind in meinen Augen das perfekte Paar. 😀 Einfach ein super liebes Pärchen. Die beiden arbeiteten bei den Festspielen und Johannes gab uns eine kleine Führung durch das Festivalgelände. Ein cooler Blick hinter die Kulissen 😀

Das Wetter war weiterhin hochsommerlich und die Hitze machte müde. Nach dieser Aktivität ging es wieder zurück nach Dornbirn, etwas Trinken und Essen und dann frisch machen für die Aufführung am Abend. Diese begann erst um 21 Uhr (mir ein bisschen zu spät, aber naja). Madame Butterfly – dazu möchte ich eigenlich nicht viel sagen – ich glaube jeder weiß, dass ich kein Fan dieser Oper bin. Die Musik ist super, aber die Story – naja. Nach der Aufführung hieß es einen Zug zu erwischen – gefühlt tausende Menschen wollten natürlich gleichzeitig fahren, doch wir schafften es eigentlich ziemlich reibungslos nach Dornbirn. Dort war schon fast alles geschlossen, nur ein Lokal erbarmte sich und ließ uns noch etwas Trinken. Müde von diesem doch sehr vielseitigen und aktiven Tag ging es dann ins Bett.

Am Sonntag stand dann noch einmal ein Frühstücks-Treffen mit Sandra und Johannes an. Im Pier69 trafen wir uns und quatschen bis wir dann nach Hause fuhren. Ohne grobe Probleme, waren wir pünktlich zu Hause und hatten noch Zeit uns für den nächsten Tag und die bevorstehende Woche vorzubereiten – Meal prepping, Wäsche waschen und ein bisschen Haushalt. Was halt so gemacht werden muss. 😀

Besuch aus Innsbruck

Am letzten Augustwochenende stand noch ein wirklich schönes Highlight am Programm. Wir bekamen Besuche von Wolfi und Leni aus Innsbruck. Es stand eine Bergtour am Programm und zwar der Spitzkofel – Hausberg von Lienz. Mit 1800 Höhenmeter keine ganz einfache Tour. Man wärmt sich vorerst über den kurzen Schotterweg auf und dann geht es richtig steil Richtung Hallebachtal – die Höhenmeter schmelzen in diesem Bereich einfach nur so dahin, so steil ist es dort. Das Wetter war perfekt – die Temperaturen waren nicht zu heiß und der Himmel leicht bedeckt, zumindest beim ersten Streckenabschnitt. Auf den letzten Höhenmetern über den Klettersteig zog es auf und es kam die Sonne raus – so dass wir am Gipfel Traumbedingungen hatten. Oben gab es eine kleine Jause bevor wir den Rückweg antraten. Diesmal ging es ins Kerschbaumertal und zur Kerschbaumer-Hütte, wo wir erstmal ein paar Hollersäfte tranken und noch etwas Aßen, damit wir für den restlichen Rückweg gestärkt waren.

Der Spitzkofel ist ein wunderschöner Aussichtsberg und für seine Steilheit bekannt. Doch der Blick auf den Lienzer Talboden und die umliegenden Gipfel macht die Anstrengungen gleich um einiges erträglicher und somit kommt man gern wieder einmal dorthin zurück. 😀

Am Abend machten wir vier einen Spieleabend. Alle waren glücklich und zufrieden und genossen den Abend. Doch wir waren auch alles sehr müde und freuten uns aufs Bett, nach einer Runde Tabu-Extrem ging es dann auch ins Bett.

In den Sonntag starteten wir ohne Pläne und ganz gemütlich. Nach dem Frühstück entschieden wir uns spontan noch dafür, dass wir über den Garnisonssteig zum Tristachter See wandern. Eine Runde um den alten und den neuen See und dann mit dem Bus zurück nach Lienz. Eine feine, nicht sonderlich schwere Tour, perfekt nach dem gestrigen anstrengenden Tag. In Lienz zurück gingen wir noch Pizza essen und anschließend noch ein Eis. Kurz darauf fuhren Wolfi und Leni wieder zurück und Florian und ich hatten wieder Zeit für unser übliches Sonntagsprogramm – Meal prepping! 🙂

Das waren nur ein paar Highlights aus dem Sommer 2023 – an die ich mich besonders erinnere, aber während dem Schreiben sind wir noch so viele andere schöne Momente eingefallen. Der Sommer war zwar wettertechnisch etwas durchwachsen und nicht der schönste den ich je erlebt habe, aber er bot dafür wirklich viele tolle Erlebnisse und im Büro war es so auch erträglich.