Letzter Stop Stamford, ein halber Tag New York und Heimflug

Unser letzter Stop führte uns nach Stamford. Am Freitagmorgen nach einem gemütlichen Frühstück packten wir unsere Sachen und fuhren durch Rhodes Island bis nach Connecticut. In Connecticut blieben wir in New Haven stehen und gingen durch den East Rock Park, von dort aus hatte man einen genialen Blick auf die Stadt. New Haven ist vor allem deshalb bekannt, weil dort auch die Yale Universität ist.

Nach diesem gemütlichen Spaziergang ging es weiter nach Stamford. Es war Freitag Nachmittag und demzufolge war der Verkehr auch nicht ohne, aber nichts im Vergleich zu Boston. 😅

Das Hotel in Stamford war gleich bei einer Autobahnabfahrt. Es war nicht sonderlich schön, ein altes, graues, quadratisches Gebäude. Das Innenleben war eh besser als man von außen erwarten konnte. Nachdem wir eingecheckt haben, sind wir eine Runde gegangen. Die Stadt war, naja…alleine, im Dunkeln wäre ich hier nicht herumgelaufen 😱. Wir gingen bis zum Meer, das auch in Stamford ans Ufer schwappte.

Es gab hier wirklich nicht viel zu sehen, also gingen wir einfach in eine Mall. War auch einmal spannend. Dort schauten wir uns ein paar Geschäfte an und gingen eine Kleinigkeit essen. Das coolste Geschäft war wohl der zweistöckige Buchladen. Wir schmöckerten durch ein paar Bücher, unter anderem einen Österreich-Reiseführer und fanden darin sogar Lienz. Fanden wir richtig cool.

Danach ging es wieder ins Hotel. Alles herrichten, umpacken und schlafen gehen, um morgen fit wieder in die Stadt zu kommen.

Es gab ein kleines Frühstück und dann ging es nach New York City. Die Fahrt war nur knapp eine Stunde. Das war sehr angenehm, denn in New York musste man sich eh sehr konzentrieren, damit man da nicht ein anderes Auto auf sich picken hat. Aber es lief alles glatt und wir gaben das Auto pünktlich ab.

Nun hatten wir noch ein paar Stunden. Ich wollte mir noch unbedingt eine Tasche kaufen, die ich in Stamford bei Maicy’s gesehen habe, also fuhren wir dorthin. Als wir dort endlich die Tasche gefunden haben und ich mich für eine entscheiden konnte, schüttete es wir aus Kübeln. Wir zogen unsere Regenjacken an und gingen zu dem Ort, wo wir unser Gepäck für ein paar Stunden hinterlegten. Es war irgendwo im 14. Stock und vermutlich eine Schneiderei, die sich mit dem Gepäckverstau, noch ein bisschen Geld dazuverdienen. Das Wetter hatte sich nicht ganz beruhigt, aber es wurde besser. Unser nächstes Ziel war The Intrepid, um uns Flugzeuge, Spaceshuttles und ein U-Boot anzuschauen. Das war richtig cool. The Intrepid liegt am Hudson River und ist ein großer Flugzeugträger. Mittlerweile war es sogar wieder regenfrei. Also konnten wir das auch ziemlich genießen.

Es war richtig cool und genau das richtige für den Abschluss. Nach diesem Museum wollten wir noch etwas Essen und wir dachten uns, da uns die High Line so gefiel und sie nicht so weit weg war, dass wir einfach dort wieder zum Chelsea Market gehen. Das machten wir auch und aßen noch einmal einen Burger.

Es war dann eh schon kurz nach drei und bist zum Flughafen brauchten wir einige Zeit. Deshalb holten wir unser Gepäck wieder ab und gingen dann zur Penn Station um mit dem Zug nach Jamaica zu fahren und von dort dann mit dem Airport Train weiter zu kommen. Es lief ziemlich gut und wir waren um kurz nach fünf beim Schalter, dort wollten wir unser Gepäck abgeben und uns gemütlich einchecken. Aber gemütlich war es dann doch nicht. Denn uns wurde gleich gesagt, dass unser ursprünglicher Flug verspätet ist und wir den Flug in London nicht mehr erreichen werden. Lösung war, den Flug eine Stunde früher zu nehmen, doch es dauerte ziemlich lange, bis wir endlich die Tickets bekamen und dann war natürlich die Hölle beim Security Check los. Wir dachten schon, das wird niemals was, denn wir hatten nur noch 20 Minuten bis zum Schließen des Gates. Als wir schon einmal von den Stuarts aufgerufen wurden, fragten wir ein paar Leute, ob wir eventuell vorgehen können, weil unser Flug gleich abfliegt. Es war eigentlich jeder so nett und ließ uns vor. Der Security Check war dann Gott sei Dank auch gleich vorbei und das Gate war gleich um die Ecke. Wir saßen zwar nicht zusammen, aber wir hatten beide einen super Platz im Flugzeug. Nach diesem Stress war der Flug wirklich angenehm und ging schnell vorbei. Auch in London war alles perfekt, wir hatten noch Zeit für ein kleines Frühstück, bevor es nach München ging. Das einzige, dass natürlich nicht geklappt hat, war dass unser Gepäck es auch mit uns nach München schaffte. Doch auch das bekamen wir dann nach ein paar Tagen nach Hause geliefert.