September 2023
Seppi 🙂
Dann war schon September und dieser Monat hat gleich mit einem riesengroßen Highlight begonnen – am 1. September durften wir in unserer Familie ein neues Mitglied willkommen heißen – unseren kleinen Kater SEP(P)I :D. Fünf Jahre nach Willi war es eine nicht ganz einfache Entscheidung, vor allem hatten wir bedenken, dass wir Seppi nicht so viel Liebe schenken könnten wie Willi und umgekehrt. Doch unsere Sorgen waren unbegründet. Seppi ist ein Goldstück. Er liebt uns und wir lieben ihn. Er ist genauso verschmust und liebevoll wie Willi. Etwas verspielter und wilder, aber auch sehr schnurrig. 😀
Für mich war und ist es trotzdem noch sehr emotional. Viele Gedanken und Erinnerungen an Willi kommen hoch und setzen sich manchmal etwas melancholisch über mich. Er war einfach mein Seelenverwandter. Klingt komisch, aber ist so. Ich bin sehr froh, dass er so auf Seppi schaut und ihm gleich klar machen konnte, dass wir gute Menschen sind. 😀
Definitiv ein Highlight das man nicht so schnell vergisst und das wir hoffentlich sehr lange in unserem Leben haben werden.
Ederplan – Loneskopf – Zietenkopf
Eine langersehnte Wanderung stand am ersten Septemberwochenende am Programm. Schon lange hatte ich den Zietenkopf vor meinen geistigen Auge. Doch wurde ich immer wieder von den Erzählungen, dass es so weit wäre abgehalten. Florian und ich starteten gemütlich in den Tag. Es war etwas bewölkt, aber dennoch freundlich. Nach einem Frühstück starteten wir mit dem Auto nach Zwischenbergen. Zuerst ging es den normalen, gewohnten Weg bis zur Anna-Schutz-Hütte. Kurz vor der Hütte zweigten wir Richtung Loneskopf ab. Zuerst ging der Weg ganz gemächlich durch den Wald, bei der nächsten Abzweigung änderte sich der Aufstieg plötzlich, in ziemlich steiles Gelände und so hatte man auch in Windeseile den Loneskopf erreicht.
In der Ferne konnte man das Gipfelkreuz vom Zietenkopf schon sehen. Der Weg ging gemächlich weiter. Ohne große Schwierigkeiten und vor allem auch ohne viel mühsame stellen. Man schlängelte sich durch die Felsen, auf einem sehr guten Weg. Kurz vor dem Kreuz ging es noch einmal einige Höhenmeter nach unten, ohne Schwierigkeiten. Am Kreuz angekommen, lockerten sich die Wolken auf und die Sonne kam heraus. Der Ausblick war wunderschön. Man sah bis zum Glockner, der ganze Lienzer Talboden erstreckte sich vor einem. Wir konnten uns von diesem Anblick gar nicht satt sehen. Es war wirklich großartig!!
Nach einigen Fotos gingen wir über denselben Weg wieder zurück, bis kurz vor dem Loneskopf. Diesen ließen wir beim zurückgehen aus und entschieden uns dafür, unten vorbei zu gehen. Ungefähr eine halbe Stunde später ragte schon das Kreuz vom Dölsacher Hausberg – den Ederplan – vor uns empor. Wir gingen gleich weiter zur Anna-Schutz-Hütte, wo wir uns noch Kaffee und Kuchen gönnten, bevor es wieder nach Hause ging.
Die Wanderung ist zwar nicht die kürzeste, aber auf Grund des Geländes nicht wirklich anspruchsvoll und locker an einem Vormittag machbar. Der Ausblick lohnt sich auf jeden Fall, diesen Gipfel einmal auf seine To do Liste zu schreiben. 😀
Hochzeit Johanna und Helmut
Die Hochzeit von Johanna und Helmut stand am dritten Septemberwochenende an. Die Woche davor war stressig und turbulent – ein Event jagte das andere – eine Tanzschuleinweihung, Hochzeits-Grillfeier von Desi und Mo, Florian noch Hochzeits-Spielerei bei Raphael, Stopp auf der Polizeistation, auf Grund eines blöden Zwischenfalls beim Dolomitenmann und zudem noch ein Frühschoppen-Konzert mit der St. Johanner-Musikapelle. Ziemlich viel los – und das alles bei Traumwetter!!
Der September zeigte sich generell von seiner sehr schönen und freundlichen Seite. So war es auch bei der Hochzeit von Johanna und Helmut wunderschön. Wir fuhren schon am Freitag in die Steiermark und genossen noch einen Thermenabend in Loipersdorf. Nach einem köstlichen Frühstück machten wir uns gegen späten Vormittag auf, Richtung Gamlitz. Dort wollten wir uns noch restlich fertig machen. Das war etwas komplizierter – unser Zimmer war noch nicht fertig und wir mussten erst einmal die Putzfrau finden, damit wir zumindest frische Handtücher hatten. Etwas chaotisch, aber halb so schlimm, es ging sich alles pünktlich aus.
Wir wurden herzlich von den beiden in Empfang genommen. Die Hochzeit war klein, aber wirklich fein. Nur die liebsten und nächsten Menschen waren dazu eingeladen und das machte es wirklich wunderschön. Die Location hatte auch sehr viel Charme, mitten in den steirischen Weinbergen. Die Trauung wurde von der Standesbeamtin sehr kurz gehalten, die Ringsegnung vom Pfarrer dafür umso ausgedehnter. Aber dafür humorvoll und deshalb auch kurzweilig.
Danach ging es zum Leute kennenlernen, Essen und so weiter. Es war eine wirklich angenehme Party, mit sehr viel Liebe, toller Musik und richtig viel guter Laune. Also eine perfekte Hochzeit!!
Lavanter Kolm
Nach zwei Tagen im Kufstein für ein Arbeitsevent und einer kleinen Erkältung ging es am letzten Tag des Septembers 2023 noch auf den Lavanter Kolm. Ebenfalls eine Tour die ich schon lange auf meiner To do Liste hatte, aber sich irgendwie nie ausgegangen ist. Wiederum ein wunderschöner Aussichtspunkt. Es geht los beim Kreithof. Die ersten Kehre über die normale, asphaltierte Straße bis die Abzweigungen auf den Forstweg kommt. Diesem Forstweg folgt man circa eine Stunde, bis der Steig zum Kolm losgeht. Dieser ist anfangs sehr steil, doch locker machbar. Ein paar Steinkarre sind zu überwinden, nichts gefährliches oder schweres, nur große Felsblöcke. Nach den ersten steilen Meter, wird das Gelände immer flacher, bis man auf einer Wiese landet. Wenn man sich links hält, gelangt man zum Aussichtspunkt und es erstreckt sich wirklich der gesamte Lienzer Talboden vor einem.
Der Rückweg ist wieder derselbe. Bei feuchtem Untergrund ist der Weg sicher nicht ganz einfach, aber im trockenen Zustand, gibt es keine Probleme. Unsere To do Liste lichtet sich schön langsam, haben wir eh erst 2022 aufgestellt und sind auch nur sieben Touren drauf, aber wir halten uns nicht nur an diese Liste. Mittlerweile haben wir doch schon einiges in der Osttiroler Bergwelt gesehen und erlebt und jede Tour ist auf ihre Art wunderschön und ein Erlebnis, dass man im Herzen mitträgt, einen Kraft und Energie für den Alltag gibt und man einfach zum Durchatmen kommt. 🙂
Ein abwechslungsreicher September ging somit zu Ende. Im Moment sehe ich nur Proben für den Wettbewerb Ende Oktober, aber auch das ist eine coole Erfahrung und ein Erlebnis, dass sich gut anfühlt. Aber ich bin auch froh, wenn das vorerst vorbei ist und man wieder andere Sachen planen kann bzw. endlich beginnen kann sich winterfest zu machen. Zudem sind es nur noch drei Monate bis zu unserer nächsten Reise – Thailand steht wirklich schon bald vor der Tür und ich kann es kaum erwarten Maria endlich wieder einmal zu sehen.