Reiseresümee

Vor knapp einem Monat sind wir von unserer Amerika-Reise zurückgekommen. Es hat in erster Linie sehr viel Spaß gemacht. Endlich wieder Reisen!! Für mich war es eine der spannensten die ich je gemacht habe, einerseits weil ich noch nie so eine lange Autoreise gemacht habe und andererseits weil ich noch nie so eine Art von Reise zu zweit gemacht habe. Es war also etwas ganz neues und ich bin so mittelgut darin. Auf jeden Fall ausbaufähig.

Von den Erlebnissen war die Reise top…Amerika ist wirklich ein wunderschönes Land. Es ist traurig wie sie damit umgehen und wie wenig sie es im Prinzip schätzen, auch wenn sie davon ausgehen, dass sie das tun. Meine Top 3 wären: 1. Cape Cod; 2. New York City und 3. White Mountains/Lechtworth National Park. Diese Orte würde ich sofort wieder besuchen. Ich habe es auch gemocht, dass wir zwar eine Route im Kopf hatten, aber dennoch flexibel bei den Motels waren. Dabei haben wir uns, bis auf eine Unterkunft, echt sehr viele schöne Plätze ausgesucht. Spontan zu Reisen ist nicht meine leichteste Aufgabe. Ich liebe es Reisen zu planen und alles zusammen zu stellen. Bin dann gar nicht so davon besessen den Plan auch eins zu eins umzusetzen, aber mich davor damit zu beschäftigen, was ist alles möglich, was kann man alles sehen, wo kann man überall hin, irgendwelche Geheimtipps heraussuchen, macht einfach irrsinnig viel Spaß. Ich könnte sowas immer machen. Nicht nur für mich privat, sondern auch für andere. Wobei ich definitiv nicht einem Reisebüro arbeiten möchte, denn da würde mir die Flexiblität und die Neugierde fehlen. Lieber alles selber zusammenstellen. LOVE IT!!

Es ist natürlich nicht alles mega super und rosig gewesen bzw. gelaufen. Wir haben uns auch gestritten, teilweise wegen echt unsinnigem Zeug, aber das gehört glaube ich dazu, denn man ist nicht in seinem gewohnten Umfeld, man kennt sich nicht aus, man ist einfach nicht in seiner Komfortzone und das stresst schon ein wenig, da können die Nerven auch einmal durchgehen. Trotzdem sollte man sich vielleicht manchmal ein bisschen daran erinnern, dass man nicht gleich ausflippen muss. Bei der nächsten Reise wird es bestimmt schon besser! 🙂 Learning by doing. Generell haben mir unsere Sightseeing-Stopps ziemlich gut gefallen und ich würde keines davon weglassen wollen. Die einzige Erfahrung, die ich nicht wirklich gebraucht habe, war die eine Unterkunft, aber auch solche Dinge gehören einfach dazu. Einmal ein Griff ins Klo und wenn man es ganz sachlich betrachtet, war es eh halb so schlimm und ohne diese Unterkunft hätten wir den Letchworth National Park nicht gemacht.

An die Müllverschwendung und vor allem den ganzen Plastikmüll darf man natürlich nicht denken. Es ist einfach eine Katastrophe. Wie oben schon erwähnt, es ist einfach sehr schade wie mit unserer Umwelt und allem umgegangen wird. Ein paar weniger ausgebaute Straßen, wären für dieses Land, so glaube ich, auch nicht schlimm. Ein paar günstigere und dennoch qualitativ nährwertigere Produkte, würden in Amerika nicht schaden.

Im Großen und Ganzen freue ich mich, dass wir dieses Reise gemacht haben und dabei so was cooles herausgekommen ist. Ich freue mich definitiv schon auf unsere nächsten Abenteuer, wir haben so viele Ideen, aber ich denke die nächsten Ziele sind schon ziemlich klar. 2023 würden wir gerne zwei Städtetrips und eine längere Reise machen und ich würde sehr gerne auch eine Woche Wander-/Bergsteiger-Urlaub machen. Aber das hat alles noch Zeit. Jetzt werde ich einfach einmal die letzten zwei Monate ausklingen lassen, mit lernen, Abschlussarbeit schreiben und meine Ausbildung beenden. 🙂