Wanderlust

Nach zwei Tagen mehr oder weniger Pause folgten zwei aktive Tage. Am Mittwoch habe ich es endlich auf den Strasskopf mit Mama geschafft. Schöner Berg, vor allem vom Parkplatz oben mit recht wenig Aufwand zu erreichen. In circa einer Stunde bei angenehmen Tempo sind wir auf den Gipfel. Das Wetter war perfekt und wir sind auch rechtzeitig gestartet. So, dass wir den großen Andrang und der Hitze entkommen sind. Nach dieser Tour war am Nachmittag Sonne genießen und lesen angesagt bis am Abend Jakob, Peter und Daniela vorbeikamen und es Tante-Neffe-Time war. 😀 Zudem hab ich mich gleich mit Peter zu einer Tour für den nächsten Tag verabredet. Ein Berg den ich zwar am Schirm hatte, aber ich habe nicht damit gerechnet, das ich ihn so schnell erklimmen werde. Der Spitzkofel, Hausberg von Lienz, der sich aus der Sicht von Dölsach schön hinter dem Rauchkofel versteckt. Eine Tour die für seine Steilheit und auch Länge bekannt ist. Aufwärts ging es übers Hallebachtal und abwärts nahmen wir die Route über die Kerschbaumeralm. Natur pur! 😀 Auf jeden Fall empfehlenswert.

Ich bin noch recht unsicher beim Absteigen, aber schön langsam fühl ich mich etwas sicherer. Das Abwärtsproblem ist ähnlich wie beim Mountainbiken – Aufwärts gerne so weit wie möglich, Abwärts überwiegt die Angst und der Respekt. Dennoch es macht definitiv Spaß sich zu bewegen und der Ausblick ist immer zum dahinschmelzen. Ich freu mich schon auf weitere Touren, aber bevor ich zurück nach Wien muss am Sonntag wird es relativ schwer werden, vielleicht kann ich mir noch eine kleine Tour ermöglichen. Bergsteigen macht auf jeden Fall den Kopf frei und glücklich.