Ich bin ein Glückskind

Wie oft machen wir uns negative Gedanken, sehen etwas pessimistisch oder grübeln über etwas Geschehnes stundenlang nach, manchmal sogar Monate oder sogar Jahre und haben dadruch das Gefühl, dass die Welt gegen uns ist? Die Antwort ist definitiv zu oft. Wir sind alle ein Wunder. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, auch wenn etwas nicht so ist wie wir es uns gewünscht haben, gibt es noch so viele andere, unbewusste Dinge, die einfach so passieren und uns zeigen sollten, wie wertvoll und glücklich unser Leben ist. Aber dafür muss man den Blick von den negativen Umständen weglenken. Wir müssen aufhören zu denken, dass das Leben ein einziger roter Faden ist, der sich geradlinig von einem Ende zum anderen spannen lässt. Wir müssen aufhören zu denken, dass Umwege, Kurven, Abzweigungen, Steine die uns den Weg versperren, etwas Schlechtes sind und uns davon abhalten, wer wir wirklich sind. Es ist nicht wahr. Genau diese Umwege, Kurven und Abzweiungen machen uns zu dem der wir sind und das ist vollkommen okay so. Umwege, Kurven und Abzweigungen verunsichern uns viel zu sehr und dabei vergessen wir darauf im Hier und Jetzt zu leben, zu genießen und zu wachsen. Natürlich können diese Wege schmerzhaftes in uns aufwühlen, doch es bleibt unsere Entscheidung, ob wir weitergehen und das Schmerzhafte zulassen, ob wir zurück gehen oder eventuell einen Schleichweg finden der uns noch einmal davor bewahrt diese Gefühle zulassen zu müssen. Aber in Wirklichkeit können wir nicht davor weglaufen, uns nicht verstecken. Wenn wir unseren Blick schärfen und auch den Blick hinter die Fassade zulassen, dann werden wir das Wunder erst erkennen. 🙂